Drogenring in Norderstedt zerschlagen

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Die Ermittler stellten illegale Betäubungsmittel sicher Repro: Jaeger

Ermittlungsgruppe der Kripo nimmt Dealer fest

Von Hans-Eckart Jaeger
Norderstedt
Die Ermittlungsgruppe Rauschgift der Kriminalpolizei Norderstedt hat eine Gruppe von vier Drogenhändlern in Norddeutschland zerschlagen. Die Täter hatten illegale Substanzen aus dem sogenannten Darknet per Postempfang bezogen, in Erddepots im Umfeld ihrer Wohnanschriften gelagert und an Abnehmer in Schleswig-Holstein und Hamburg verkauft. Vorläufig festgenommen wurde ein 31-Jähriger aus Alveslohe. Er wurde beim Leeren eines seiner Betäubungsmitteldepots beobachtet, als er 150 Gramm Kokain, 90 Gramm Amphetamin, 15 Ecstasypillen und 24 Gramm Cannabiskraut an sich nahm. Mangels Haftgründen wurde er am Folgetag zunächst wieder freigelassen. Bei dem Kopf der Gruppierung handelt es sich um einen 34-Jährigen aus Henstedt-Ulzburg. In seiner Wohnung konnten Streckmittel, 41 Ecstasypillen, Cannabiskraut sowie Amphetamin für den Eigenverbrauch sichergestellt werden. In einem Erddepot stießen die Ermittler später auf 180 Gramm Amphetamin. Der Mann sitzt seit einigen Tagen in der Justizvollzugsanstalt Neumünster in Untersuchungshaft. Die Strafen für Drogenhandel sind empfindlich und hart. Wer unerlaubt mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge handelt, wird mit einer Freiheitsstrafe von nicht unter einem Jahr Gefängnisstrafe bestraft.
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