Tödlicher Unfall in Quickborn

Anzeige
Der Mobilkran kam mit einer Hochspannungsleitung in Kontakt Foto: Polizei/Repro: jae

Baukran gerät in Starkstromleitung

Von Hans-Eckart Jaeger
Quickborn
Bei Ausbauarbeiten der Autobahn A7 in Höhe Quickborn kam es am 20. Mai kurz vor Mitternacht beim Aufstellen eines 40 Tonnen schweren Mobilkrans zu einem tragischen Zwischenfall mit tödlichem Ausgang. Der Kranarm kam mit einer Hochspannungsleitung in Kontakt, die eine Stromspannung von 110.000 Volt führt – das 480-Fache des normalen Haushaltstroms (230 Volt). Bauarbeiter brachten einen leblosen Kollegen aus dem Gefahrenbereich und leiteten eine Wiederbelebung ein. Die Reanimation wurde durch den Rettungsdienst fortgeführt. Dabei unterstützte die Feuerwehr bis einschließlich zum Transport ins Krankenhaus, wo die Maßnahmen letztlich ohne Erfolg beendet werden mussten. Der verstorbene Mann hielt sich im Bereich des Krans auf, vermutlich erlitt er einen Herzinfarkt. Der Kranführer selbst blieb unverletzt. Am Unfallort wurde, nachdem der Betreiber der Stromleitung diese stromlos geschaltet hatte, eine Servicefirma gerufen, die den Kran von der Autobahn holte. Die Feuerwehr brauchte nicht mehr einzugreifen, die Bauarbeiter hatten das Feuer, welches im Motorraum des Krans entstanden ist, zuvor bereits gelöscht. Die Baustelle konnte trotz des Unglücks am Sonntagmorgen um 9 Uhr wieder für den Fahrzeugverkehr freigegeben werden.
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige