Eintracht: Saisonziel ist der Klassenerhalt

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Trainer Thomas Seeliger schaut sich das Spiel an. Die Fußballer von Eintracht Norderstedt sind derzeit nicht im Soll. Im Moment liegt das Team auf Platz 16 der Regionalliga Fotos: tm

Trainer will, dass seine Kicker aggressiver spielen. Schützenhilfe durch Zwangsabstieg von Wilhelmshaven?

Norderstedt. Zur Saisonhalbzeit in der Regionalliga fällt die Zwischenbilanz für Eintracht Norderstedt enttäuschend aus: Überwinterung auf dem Abstiegsplatz. Eintracht-Trainer Thomas Seeliger hat dennoch Grund zum Optimismus: „Das ist eine Frage des Blickwinkels“, sagt er. Am Saisonende wird der SV Wilhelmshaven (SVW) nach einem Urteil des Internationalen Sportgerichts zwangsabsteigen müssen, weil er eine sechsstellige Ausbildungsentschädigung für einen Spieler nicht zahlte. Da der SVW noch vor den Norderstedtern steht, würde Eintracht auf einen Nichtabstiegsplatz vorrücken. Doch auch ohne solche Schützenhilfe haben die Norderstedter schon bessere Zeiten erlebt. Zwischenzeitlich stand Eintracht Platz 8, war bestes Team aus dem Hamburger Verband. Es folgte ein Punktgewinn beim Tabellenführer.
„Die Siegesserie hat eine gewisse Erwartungshaltung in meinem Team geschürt. Aber wir sind nicht stabil genug, um Verletzungen oder Sperren von Schlüsselspielern wie Björn Nadler oder Yayar Kunath ohne Leistungsverlust wegzustecken“, kommentiert Seeliger die aktuelle Entwicklung. Norderstedt wurde durchgereicht bis zum aktuellen 16. Tabellenplatz. Das untere Mittelfeld der Liga ist allerdings sehr dicht beieinander. Vom Vorletzten bis zum Elften sind es nur drei Punkte. Seeliger: „Wir können uns auf uns selber konzentrieren und müssen nicht auf die Mithilfe anderer bauen, um da herauszukommen.“ Um bei diesem Vorhaben Erfolg zu haben, fordert Seeliger von seinem Team mehr Aggressivität. „Wir müssen unsere Zweikämpfe besser führen. Das ist gerade jetzt wichtig, wenn die Spiele auf schwerem, nassen Boden kommen.“ Das Torverhältnis sei mit 23:30 Treffern laut Seeliger ja vorzeigbar. „Aber wenn ich mir anschaue, wie viele Versuche beispielsweise ein Jan Lüneburg braucht, um seine Tore zu machen, dann muss das besser werden“, sagt Seeliger.
Unterm Strich bleibe das Saisonziel der Klassenerhalt. „Hätte mir vor der Saison jemand 20 Punkte bis zur Winterpause angeboten, hätte ich die sofort angenommen“, sagt der Trainer. Den Norderstedtern fehlen bis dahin jetzt noch drei Zähler. Nach der Pause geht es für die Kicker am 9. Februar mit dem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg II weiter. (tm)
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