Eintracht scheitert knapp

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Eintracht Norderstedt hielt den Bundesligisten VfL Wolfsburg mit Nationalstürmerstar Mario Gomez über weite Strecken des Spiels in Schach Foto: Fuchs

4800 Fans zufrieden mit Leistung im ausverkauften Stadion

Norderstedt Norderstedt erstmals auf der großen Fußballbühne: Gut 4800 Fußballfans verfolgten im Edmund-Plambeck-Stadion das bislang größte Spiel der jungen Vereinsgeschichte von Eintracht Norderstedt im DFB-Pokal gegen den Bundesligisten VfL Wolfsburg. „Endlich wieder Stadtgespräch“ hatten sie auf ein Transparent geschrieben. Am Ende siegten erwartungsgemäß die drei Klassen höher spielenden Niedersachsen, die 1100 Fans mitgebracht hatten – allerdings nur knapp mit 1:0. Dieses Ergebnis hatte Ein-tracht-Urgestein Eddy Münch vor dem Anpfiff vorhergesagt. Doch da hoffte er noch auf einen Überraschungssieg für den Regionalligisten, um den dann mit einem „zwölf Jahre alten Single Malt Whisky“ feiern zu können. Zwar reichte es nur, die Wolfsburger über weite Strecken in Schach zu halten. Doch zweimal waren die Norderstedter nahe dran, die Wölfe zu ärgern. Unmittelbar vor dem 0:1 schoss Kapitän Philipp Koch einen Freistoß ans Lattenkreuz. Und kurz vor Schluss ging der Kopfball von Sinisa Veselinovic knapp daneben, sonst hätte es noch Verlängerung gegeben. Aber Trainer Dirk Heyne war hochzufrieden, wie sich sein Team gegen die Kicker um Nationalstürmer Mario Gomez geschlagen hatte. Für Norderstedts prominentesten Bürger, Uwe Seeler, war es dagegen ein ganz bitterer Tag. Der Eintracht brachte er im Stadion neben Münch sitzend kein Glück, gleichzeitig flog sein alter HSV in Osnabrück aus dem Pokal. Aber in die Kamera lächeln konnte „Uns Uwe“ immer noch. (bf)
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