Eintracht spielt um die Regionalliga

Anzeige
Stürmer Jürgen Tunjic (Mitte) verschob seinen Urlaub, um mit Eintracht bei den Aufstiegsspielen antreten zu können Foto: tm

Eintracht-Präsident Koch: „Das ist eine Chance, die wir nutzen wollen“

Norderstedt. Was für eine unverhoffte Chance! Eintracht Norderstedt darf den Hamburger Fußballverband bei den Aufstiegsspielen zur Regionalliga vertreten. Der amtierende Hamburger Meister FC Elmshorn zog vor wenigen Tagen seine Bewerbung zurück.
Ganz anders die Situation in Norderstedt. Das Edmund Plambeck-Stadion stellt seit Jahren die Regionalliga-Tauglichkeit unter Beweis. Die Spielstätte an der Ochsenzoller Straße ist seit Jahren die Heimat für die 2. Herren des Hamburger SV, die in der Regionalliga spielen. Nun strebt Eintracht Norderstedt an, selber im Stadion mit überregionalem Fußball begeistern zu können.
Davor hat der norddeutsche Fußballbund aber die Relegationsspiele gestellt. Am 1 .Juni startet Eintracht um 14 Uhr mit einem Heimspiel gegen den Vizemeister der Oberliga Niedersachsen. Das ist entweder Lupo Martini Wolfsburg oder der Lüneburger SK Hansa. Das Spiel gegen den Brinkumer SV findet am 4. Juni,
19.30 Uhr, auf in Drochtersen statt. Am 8. Juni, um 16 Uhr, tritt die Eintracht beim SV Eichede, dem Schleswig-Holsteiner Vizemeister an. Die beiden bestplatzierten Teams dieser Viererrunde steigen auf. „Das ist eine Chance, die wir nutzen wollen“, sagte Eintracht-Präsident Reenald Koch.
Um an den Aufstiegsspielen teilnehmen zu können, müssen die Norderstedter aber noch ein paar Termine über den Haufen werfen. Eigentlich war die klassische Abschlussfahrt nach Mallorca angesetzt. Die muss nun verschoben werden. Für diese Chance ist das ein Opfer, das man bringen kann.(tm)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige