Handballer müssen umziehen

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Henstedt-Ulzburg. Nun ist es doch amtlich. Die „Frogs“, die Handballer des SV Henstedt-Ulzburg, müssen für ihr letztes Heimspiel am 8.Juni gegen den ThSV Eisenach nach Norderstedt umziehen. Der Zweitligist fürchtet dadurch einen Nachteil im Abstiegskampf.
„Hier in Henstedt-Ulzburg sind unsere Zuschauer ganz dicht dran am Geschehen und peitschen unser Spiel nach vorn. Das ist in der Moorbekhalle nicht der Fall. Außerdem müssen wir mit der ganzen Logistik nach Norderstedt umziehen. Das ist ein riesiger Aufwand“, sagt Olaf Knüppel, Manager der Henstedt-Ulzburger Handballer.
Nötig wurde der Umzug durch den Abi-Ball des Alster-Gymnasiums. Der findet ebenfalls am 8.Juni statt. Und die Schule braucht die Spielhalle der Handballer als Abstellraum für Sportgeräte aus der anderen Sporthalle, die DJ und Bar weichen müssen.
Dabei hatten die Handballer rechtzeitig ihre Spieltermine der Schule bekannt gegeben. Doch die Schule berief sich auf eine Henstedt-Ulzburger Regelung aus Olims Zeiten, in der schulische Terminen Vorrang vor Sportterminen haben. „Auch wenn es für dieses Spiel zu spät ist, ist es an der Zeit diese Regelung zu überdenken“, sagte Sven Oldag vom Kultur- und Sportausschuss.
Umso dankbarer sind die „Frogs“ der Stadt Norderstedt und Sportamtsleiter Thomas Broscheit für das sportliche Asyl und die Bereitstellung der Norderstedter Moorbekhalle am 8. Juni. Diese Halle war vorausschauend zu Saisonbeginn den Statuten entsprechend der Handball Bundesliga als Ausweichhalle gemeldet worden.
„Wir brauchen jeden Punkt im Kampf um den Klassenerhalt. Ein Heimspiel in unbekannter Halle macht es nicht einfacher“, so Trainer Tobias Skerka. (tm)
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