„Kämpferisch behauptet“

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Die Abwehr der Henstedt-Ulzburgerinnen packte beherzt zu, aber Alstertal-Langenhorns Julia Fritzsche kommt trotzdem gegen Tara Schumacher (links) und Marleen Völzke zum Wurf. Das Testspiel zwischen dem Hamburger Oberligisten und dem Drittligateam aus Schleswig-Holstein endete 29:29 Foto: Maibom

SCALA-Handballerinnen: Unentschieden gegen Topgegner im Testspiel

Von Thomas Maibom
Fuhlsbüttel
Einen Topgegner hatten sich die Handballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn zum Testspiel eingeladen. Mit dem SV Henstedt-Ulzburg kam das beste Team Schleswig-Holsteins in die Sporthalle an der Lüttkoppel. Und die Alstertal-Langenhornerinnen haben sich wacker geschlagen: 29:29 hieß es am Ende der 60 Minuten Spielzeit. SCALA-Trainer Kai Kespohl wollte dieses Unentschieden nicht überbewerten. „Es ist nur ein Vorbereitungsspiel. Diese Punkteteilung will ich nicht auf die Goldwaage legen“, sagte der Trainer. Wie die Henstedt-Ulzburgerinnen sind die SCALA-Handballerinnen noch nicht lange in der Vorbereitung. „Das war heute mehr eine Sache des Willens. Wir wollten uns nicht den Schneid abkaufen lassen und haben uns kämpferisch behauptet“, lobte Kespohl. Über sein Quintett an Neuzugängen konnte Kespohl noch nichts sagen. „Laura Neu, Julia Fritzsche, Charlotte Riesner, Eileen Berg und Lara Kaminski sind ja noch nicht so lange dabei. Es ist zu früh für eine Einschätzung“, sagt der Trainer. Hoffen ist im Fall von Henrike Handke angesagt. Die Kreisläuferin knickte bei einer Angriffsaktion um. „Der Knöchel schmerzt. Ich hoffe, es ist nichts Schlimmeres“, so Kespohl. Eine Woche hätte sie Zeit zu regenerieren. Denn die Alstertal-Langenhornerinnen machen trainingsfrei. Anschließend nimmt die Mannschaft am Vorbereitungsturnier des TuS Lahde/Quetzen teil. Starke Gegner wie die HSG Blomberg-Lippe, HSV Minden-Nord oder TSV Hahlen warten auf die Hamburgerinnen. Anschließend spielen sie noch auf einem Turnier des TSV Nord-Harrislee.

DHB-Pokal

Am 3. September wird es erstmals ernst für die Alstertal-Langenhornerinnen. Sie treten in der ersten Hauptrunde des DHB-Pokals beim SV GW Schwerin II an. „Schwerin ist gerade in die 3. Liga aufgestiegen. Aber wir fahren nicht dahin, um die Punkte dort zu lassen“, gibt sich Kai
Kespohl kämpferisch.
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