Über 2000 Läufer beim Stadtlauf

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Auf geht es. 1312 Läuferinnen und Läufer machten sich auf die 5km-Strecke. Die beiden Sieger vorneweg: Yannick Stubbe (links) und Camille Dietzel (Mitte). Foto: Maibom

Schöne Veranstaltung trotz kühlem Wetter

Norderstedt. Stadtlaufsprecher Rudi Dautwitz verzog etwas die Mundwinkel, als er gen Himmel sah. „Das ist das schlechteste Wetter, dass ich je beim Norderstedter Stadtlauf hatte“, meinte der erfahrene Streckensprecher. Doch für für meisten der 2003 Läufer und Walker war die frische Witterung bestes Laufwetter.
Für Kühlung war also unterwegs gesorgt. Die Volksläufer genossen das, die Spitzenathleten hätten gern ein paar Grad mehr Umgebungstemperatur gehabt. „Ich habe schon einen leichten Schnupfen. Mir war das etwas zu frisch“, sagte Manuela Sporleder. Die Siegerin der letzten beiden Jahre hatte sich ganz spontan für das Norderstedter Laufevent gemeldet. Einen Tag vor dem Lauf gab sie ihre Meldung ab. Nach 39:01 Minuten war sie dann wieder im Ziel und hatte den Hattrick geschafft: dreimal hintereinander das 10km-Rennen gewonnen.
Knapp fünf Minuten schneller war Gesamtsieger Andrew Mason. Der Brite brauchte 34:17 Minuten für die 10km-Strecke, die diesmal wirklich 10.000 Meter lang war. Nach den Fabelzeiten im letzten Jahr, als einige Läufer unfreiwillig auf eine Abkürzung geschickt wurden, hat das Stadtlauf-Organisationsteam seine besten Streckenposten an der fraglichen Abzweigung postiert.
Dadurch sind die schnellsten Laufzeiten dieses Jahr rekordlistenfähig.
Auf der 5km-Strecke konnte Camille Dietzel vom SVHU ihren Erfolg von 2010 wiederholen. Zusammen mit den anderen Triathleten ihrer Trainingsgruppe hatte sie am Tag vor dem Lauf noch einen Triathlon in Rendsburg absolviert. Mit etwas schweren Beinen lief sie die 5km-Strecke in 18:23 Minuten. „Für die Rahmenbedingungen war das ganz okay“, sagte die 15-Jährige.
Nur fünf Männer waren schneller. Darunter Yannick Stubbe. Er lief nach nur 15:46 Minuten über den Zielstrich. Wären nicht die vielen Zuschauer an der Strecke gewesen, wäre es für den 22-Jährigen ein sehr einsames Rennen geworden. Über anderthalb Minuten Vorsprung hatte der Sieger im Ziel.
Genauso problemlos wie Stubbe das 5km-Rennen gewann, war der Lauf diesmal für das Organsiationsteam. Orga-Chef Mark Blum war am Veranstaltungstag auf einem anderen Event beschäftigt. „Aber unsere Helfer sind so gut eingespielt, dass wir das Fehlen des Chefs problemlos kompensiert haben“, sagte Blum-Vertrete Bastian Blietz. Für 2013 bleibt da nur, auf etwas besseres Wetter zu hoffen – damit auch die Spitzenläufer wieder rundum zufrieden sind. (tm)
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