Viel Arbeit vor Saisonbeginn

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Karina Huber wechselte vom A-Jugend-Bundesliga-Team des SV Henstedt-Ulzburg nach Norderstedt Foto: tm

HTN-Handballerinnen müssen noch zusammenwachsen

Thomas Maibom
Norderstedt
Am Sonntag, 17. September, beginnt für die Damen-Mannschaft des Handball-Teams Norderstedt eine neue Zeitrechnung. Nach dem Abstieg aus der Oberliga muss die Truppe nun in der Hamburg-Liga Farbe bekennen. Offensichtlich ist Vieles noch nicht saisontauglich. Das zeigte der letzte große Test Länderpokal. Für die Norderstedter Handballerinnen gab es dabei nur den letzten Platz. Das kam für den neuen Trainer Benedict Oldag nicht überraschend. „Wir haben uns ganz bewusst starke Gegner eingeladen, um unter voller Belastung spielen zu müssen“, sagte der Trainer, der in der abgelaufenen Saison für die Fitness der Norderstedter Handballerinnen zuständig war. Nach dem Ausstieg von Steffen Liepold übernahm der ehemalige Herren-Spieler den Trainerposten, seinen ersten im Damenbereich. „Ich bin gespannt, wie es wird“, hatte Oldag noch bei Dienstantritt gesagt. Dass es quasi ein Neuaufbau werden würde, war zu dem Zeitpunkt noch nicht abzusehen. In der Zwischenzeit hat mit Giulia Foelsche-Schiedat, Janine Mielsch, Antonia Höfer, Sophia Nemitz, Josefine Palm, Madlin Riebold und Christine Köhn quasi die Stammbesetzung der vergangenen Spielzeit das Team verlassen.

Superkompensationsprinzip

Auf der Habenseite hat Oldag mit Saskia Paaschen, Sandy Jeske, Kim Borchers, Sasjia Mielsch, Lina Lange, Tasha Krönert, Talika Heidhoff, Anika Hoffmann, Emma Petters, Lena Paltian und Julia Boike elf Spielerinnen aus dem Kader. Hinzu kommen die Neuzugänge Nina Koeppen, Marina Krogmann, Sabrina Jäkel, Janina Peper und Karina Huber. Vier Perspektivspielerinnen aus der Jugend ergänzen die Mannschaft: Kerstin Maurer, Lynn Rademann, Shirley Wruck und Carlotta Kaitschik. Sein Team hatte Oldag vor dem Ländercup bewusst in ein Leistungstief trainiert. Getreu des Superkompensationsprinzips, wonach auf eine überharte Traininsgphase nach einer Erholungszeit ein gesteigertes Leistungshoch folgt, hatte Oldag sein Team vor dem Ländercup zu hart gefordert.

Es gibt viel zu tun

„So wurde das Turnier vornehmlich zu einem Charaktertest. Es war klar, dass wir unter diesen Rahmenbedingungen nicht viel reißen würden“, sagte Oldag. In der Abwehr hatte der Mittelblock noch keine Bindung und im Angriff stockte es auch zu oft. So blieb es mit dem 16:16 gegen die HSG Fockbek-Nübbel bei einem einzigen kleinen Erfolgserlebnis. Ansonsten setzte es vier Niederlagen. Die deutlichste „Klatsche“ gab es dabei im letzten Spiel gegen die SG Todesfelde / Leezen mit einem 8:22. Es gibt also noch viel zu tun für die Norderstedterinnen. Zum Saisonbeginn steht am Sonntag um 14 Uhr in der Halle im Schulzentrum Süd das Derby gegen die zweite Mannschaft des SC Alstertal-Langenhorn auf dem Plan. Zwei Stunden später ist Saisonstart bei den Herren. Ab 16 Uhr spielt der zweite Oberligaabsteiger des HTN gegen THB Hamburg 03.
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