Bunte Erdbeer-Bude wird Kiosk

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Begeistert von der bunten Bude: die Schüler der Kunst-AG Robin Geramb (l.), Jonas Seidel (r.) sowie Annabell Bombeck, Geena Fraß und Melina Matthes (v.li.) Foto: Fuchs
Quickborn: Heidkampstraße 10 |

Schüler am Elsensee-Gymnasium bemalen eigenen Raum

Quickborn Ungewöhnliches Kunstprojekt am Elsensee-Gymnasium in Quickborn: Das Kunst-Profil des elften Jahrgangs von Lehrerin Laila Unger hat jetzt die erste von zwei Erdbeer-Buden kunstvoll im Stile des österreichischen Allround-Künstlers Friedensreich Hundertwasser bunt bemalt, die die Stadtjugendpflege für jeweils 750 Euro angeschafft hatte und die nun auf dem Schulhof stehen. „Sie sollen den Schülern für ihre eigenen Belange zur Verfügung stehen“, kündigt Stadtjugendpflegerin Birgit Hesse an: „Wir wollen damit die Selbstentwicklung und Selbstverwirklichung und Demokratie-Findung der Kinder fördern.“ Die Idee dazu hatte Marianne Gehrke vom Quickborner Kunstverein, die im vergangenen Jahr plötzlich verstorben war, sagte Hesse. Eine dritte Bude, die die Stadt von einem örtlichen Erdbeerhändler erworben hat, steht in Quickborn-Renzel. Für das Elsensee-Gymnasium sei es eine Art Vorgriff auf die komplette Schulsanierung, in die die Stadt Quickborn rund 15 Millionen Euro investiert, sagt Fachbereichsleiter Burkhard Arndt. In zwei Jahren werde dann auch der Schulhof für die Gymnasiasten und die Schüler der Goethe-Grundschule neu gestaltet, die hier in einen neuen Anbau einziehen werden. Den Schülern machte der Kunstunterricht in der freien Natur besonders viel Spaß, sagt Jonas Seidel vom Kunst-Profil. „Wir werden die Bude als Kiosk und Verkaufsstand für unsere Schülerzeitung nutzen“, sagte Schüler Robin Geramb. (bf)
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