Anwohnern haben Angst im Dunkeln

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Der unbeleuchtete Weg durch die Oldenfelder Siedlung Foto: Glitz
Hamburg: Grömitzer Weg |

Rentnerin bemängelt fehlende Beleuchtung auf Fußweg durch Siedlung in Oldenfelde

Oldenfelde Seit 1960 wohnt Maria-Louise Mittelstädt in ihrer Genossenschaftswohnung im Alten Zollweg. „Die Wohnung ist günstig, hat eine gute Lage, und alles wird gemacht“, sagt die 84-Jährige: „Ein Sahnestück!“ Aber alles wird eben doch nicht gemacht. Denn quer durch die Siedlung in Richtung Bushaltestelle und Supermarkt im Grömitzer Weg verläuft ein Fußweg. Die Gehwegplatten sind für die Rollator-Fahrerin kein Problem, sagt sie. Aber: „Abends ist es hier wirklich stockdunkel“, kritisiert die Rentnerin.

Fünf Einbruchsversuche

In der Tat: Zwei Lampen gibt es, mit deutlichem Abstand zum Weg hinter Bäumen. Und die gingen frühestens um 22 Uhr an, wenn überhaupt, so die Oldenfelderin. Ansonsten: Fehlanzeige. Maria-Louise Mittelstädt fühlt sich nicht nur unsicher im Dunkeln. Fünf Mal bereits habe es in ihrer Erdgeschosswohnung Einbruchsversuche gegeben, zwei Mal erfolgreich. „Die Beleuchtung fehlt einfach“, sagt sie. Andere Senioren würden das genauso sehen, haben aber resigniert. Sie allerdings wurde aktiv, um zu klären, wer für den Gehweg zuständig ist. Ihre Genossenschaft ist es jedenfalls nicht, vermutlich der Vermieter der Wohnungen gegenüber. Sie fragte beim Tiefbauamt, das allerdings nicht zuständig ist. Die Polizei verwies die Rentnerin an den Mieterverein. Der wiederum gab den Tipp, sich an das Hamburger Wochenblatt zu wenden. „Ich bin pingelig, und vielleicht ist es nur eine Lappalie. Aber ich wollte es einfach noch einmal versuchen, dann muss ich mich nicht mehr ärgern“, sagt die Rentnerin. (rg)

Informationen an wbv.redaktion@hamburger-wochenblatt.de
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