Kritik an Parkgebühr in Rahlstedt

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Die erhöhten Parkgebühren in Rahlstedt stoßen auf Kritik Symbolfoto: thinkstock
Hamburg: Mecklenburger Straße |

Was passiert mit den Mehreinnahmen des Parkhauses Mecklenburger Straße? Profitiert der Ortskern?

Rahlstedt Im vergangenem Juli hat der Betreiber des Parkhauses Mecklenburger Straße, die Sprinkenhof AG, die Parkgebühren erhöht (das Wochenblatt berichtete). Zahlten die Autofahrer bis dahin einen Euro für eine Stunde, wird seitdem ein Euro je angefangener halber Stunde fällig. Der Rahlstedter CDU-Bürgerschaftsabgeordnete Karl-Heinz Warnholz hat nun nachgefragt, ob die zusätzlichen Einnahmen der Entwicklung des Ortskerns zu Gute kommen. Die Parkgebühren seien vor dem Hintergrund der anstehenden Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen angepasst worden, um die Wirtschaftlichkeit des Parkhauses sicherzustellen, heißt es in der Antwort des Senates. Die Einnahmen verblieben bei der Sprinkenhof. „Es ist eigentlich üblich, zumindestens im Wohnungsbau, dass erst die Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt werden und dann die Mieter höhere Gebühren bezahlen“, so Karl-Heinz Warnholz. Jörn Weiske, CDU-Sprecher im Regionalausschuss Rahlstedt, zeigte sich enttäuscht: „Es scheint kein Interesse bei der Wirtschaftsförderung zu bestehen, sich um den Ortskern Rahlstedt weiter zu kümmern. Projekte wie Bike and Ride, Veloroute, Umbau des Bahnhofs und Busbahnhofs Amtsstraße werden mit dem Planfeststellungverfahren der S4 verbunden.“ Teilinbetriebnahme in Rahlstedt sei nach aktuellen Planungen erst Ende 2024, Gesamtinbetriebnahme im August 2027. „Zehn Jahre werden im Ortskern Rahlstedt keine Veränderungen vorgenommen, so die Vorstellung vom Bezirksamt“, kritisiert Weiske. (rg)

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