„Rahlstedt: Gestalten!“

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Anlässlich der Eröffnung des neuen Forums Gymnasium Rahlstedt hatte der Verein KulturWerk Rahlstedt die Bürger aufgefordert, sich künstlerisch mit dem Stadtteil auseinanderzusetzen. 25 Künstler beteiligten sich. Peter Mittelberg (v.l.), Initiator der Veranstaltungsreihe „Philosophische Gärten“, Kuratorin Gisela Schatt und Katharaina Joanowitsch, Vorsitzende KulturWerk Rahlstedt, eröffneten die Ausstellung, die bis Ende Oktober zu sehen war. Foto: rdm

Eröffnungsausstellung im Forum Gymnasium Rahlstedt - ein Rückblick

Von Reinhard Meyer

Rahlstedt. Das Forum Gymnasium Rahlstedt setzt einen Meilenstein in der Entwicklung des Rahlstedter Kulturlebens. Der Stadtteil hat jetzt einen unmittelbar verfügbaren Ort für Kulturveranstaltungen.
Zur Eröffnung dieses „Forums“ mit den Perspektiven wollten Gisela Schatt und Katharina Joanowitsch vom Kulturwerk Rahlstedt eine Ausstellung konzipieren, die der Bildenden Kunst in Rahlstedt neue Wege zeigen sollte. Das anspruchsvolle, aber vieldeutige Motto: „Rahlstedt: Gestalten!“

Kunstszene Rahlstedt

Dies bedeutet zunächst die Vorstellung von „Gestalten“, die zur örtlichen Kunstszene gehören wie Jens Cords, Hanno Edelmann, Herbert Grunewaldt, lebende Legenden, die bereits in die Kunstgeschichte Eingang gefunden haben.
Zur Kunstszene gehören aber auch viele bekannte und weniger bekannte freischaffende Künstler und Künstlerinnen bis hin zu Namen, die bisher nicht von der Öffentlichkeit bemerkt worden sind.
Ihre in der Ausstellung vorgestellten Arbeiten bildeten erstmals die ganze Bandbreite der Bildenden Kunst in Rahlstedt ab. Gisela Schatt, Kuratorin der Ausstellung, hat die Profi-und die Hobbykünstler zusammengeführt, um den Besuchern einen zusammenhängenden Einblick in die Rahlstedter Kunstszene zu vermitteln, sie aber auch zur Auseinandersetzung mit ihrer Kunst, mit ihren Themen einzuladen.
Aber das Motto „Rahlstedt: Gestalten!“ konnte auch als nachdrücklicher Imperativ verstanden werden, als Aufforderung, sich mit dem Stadtteil, seiner Vergangenheit, seinem Leben, seiner Zukunft künstlerisch auseinanderzusetzen.

Der Ortsteil in seiner ganzen Vielfalt

So lässt Jens Cords in seiner Radierung „Unser Heimatmuseum“ seine Wehmut über den Abriss von Gebäuden erkennen, die das Bild des alten Rahlstedt prägten. Martha Eddicks zeigt in ihrer Bildserie“ Wochenmarkt“ - Öl auf Leinwand - pulsierendes Marktgeschehen, offensichtlich in der Rahlstedter Bahnhofstraße. Mit der Skulptur „Rahlstedter im Gespräch“ zeigt Sabine
Piening ein Paar in nachdenklicher Kommunikation über den Abriss des alten Bahnhofsgebäudes. Und mit „Architekturentwürfen“ stellt der Kunstkurs S3 am Gymnasium Rahlstedt Architekturmodelle für den zukünftigen Kunsttrakt am Gymnasium vor. Insgesamt 25 Künstler und Künstlerinnen beteiligten sich an der Ausstellung im Forum Gymnasium Rahlstedt. Gisela Schatt hat zur Ausstellung einen äußerst sorgfältig vorbereiteten Katalog verfasst. Mit „Rahlstedt: Gestalten!“ hat das Kulturwerk Rahlstedt von der Bildenden Kunst her einen angemessenen Beitrag geleistet, um die Bedeutung des Forum Gymnasium Rahlstedt für Rahlstedt zu würdigen.
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