Spenden für Rumänien

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Ehrenamtliche Helfer beim Beladen des LKW Containers für Temeswar. Foto: rdm

Ein LKW Container voller nützlicher Dinge

Meiendorf. Rund 20 ehrenamtliche Helfer, aus der Kirchengemeinde Meiendorf/Oldenfelde, Meiendorfer Bürger, Schüler, auch Arbeitslose sind dabei, in mehrstündiger Anstrengung einen großen Container zu beladen. Ihrer fröhlichen Stimmung tut die schwere Arbeit keinen Abbruch: Der LKW mit Spenden aus Meiendorf, Rahlstedt geht nach Temesvar, Rumänien.
Sie alle sind motiviert vom guten Sinn des Projektes Temeswar Arbeitsgemeinschaft Hamburg: Es geht darum, Menschen in sehr schwierigen Lebensbedingungen dort zu helfen. Große und kleine Pakete, Decken, Matratzen, Pflegebetten, Kinderfahrräder, Rollstühle, Rollatoren und Krücken in großer Zahl werden eingeladen. Viele Krücken fast neuwertig – nach einem Skiunfall einmal gebraucht, finden sie hier keinen neuen Nutzer. Auch neue Mikrowellen, Kühlschränke werden eingeladen - Spenden von Firmen. Nicht zu vergessen: Mehr als 100 „Wichtelpakete“ von Schülern in Hamburg für Schüler in Temesvar gepackt – mit einem kleinen Geschenk und anderen Aufmerksamkeiten – eine vorweihnachtliche Einstimmung für die kleinen Beschenkten. Eine Woche lang haben die freiwilligen Helfer Spenden in der Rogate-Kirche entgegengenommen, sortiert und verpackt. Dabei haben sie auch das notwendige Geld für den LKW Transport nach Rumänien gesammelt, rund 2500 Euro. Zwei Tage wird der Fahrer bis Rumänien brauchen. Rechtzeitig wird Diakon Manfred Ehm mit sechs Helfern aus Meiendorf dorthin fliegen, um die Verteilung dort zu lenken, neue Kontakte zu knüpfen. Mehr als 35 LKW Transporte mit Hilfsgütern sind in rund 20 Jahren nach Temeswar gefahren. Rumänien ist seit rund zehn Jahren in der EU. Aber die Armut dort unterscheidet sich immer noch gravierend von der Armut in Deutschland. Staatliche Hilfen für einkommenschwache Haushalte wie in Deutschland sind dort nicht bekannt. (rdm)


Was ist TEMAH?
Hauptanliegen der diakonischen Arbeit von TEMAHsind die Betreuung von armen Menschen, die Förderung von Kindern und Jugendlichen und die Begleitung einer Wohngruppe für geistig behinderte junge Frauen, die TEMAH 1998 als erste Einrichtung dieser Art in Rumänien gegründet hat. TEMAH unterstützt Projekte vorwiegend in Temeswar, aber auch in Bukarest und anderen Orten.
Die Arbeit versteht sich als Hilfe zur Selbsthilfe. TEMAH arbeitet überkonfessionell und unabhängig von der ethnischen Zugehörigkeit. 2011 feierte TEMAH Rumänienhilfe und Kulturaustausch das 20-jährige Jubiläum.

Kontakt: Rogate-Kirche, Wildschwanbrook 5. Gruppentreffen : jeden 2. Donnerstag im Monat, 18.30 Uhr. Manfred Ehm, Leiter, diakonische Arbeit, Projekte, Ars Pontem (Kontakt), Manfred.ehm@temah.de
Spendenkonto: Ev.-Luth. Kirchengemeinde Meiendorf-Oldenfelde, Konto-Nr: 1136210703, BLZ 200 505 50 bei der Haspa. Stichwort: „Temeswar“
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