„Keep cool“ in Hamburg

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Dr. Petra Wittleder (l.) und Dorothee Hagen vom DAFC mit Richard T. Yoneoka (Mitte) vor den Stars and Stripes, der Hamburg- und Deutschlandflagge Foto: Haas
Hamburg: Amerikanisches Generalkonsulat |

Deutsch-Amerikanischer Frauenclub feiert 63. Freundschaftstag

Hamburg Freundschaften pflegen und dabei Gutes tun: Dafür engagieren sich rund 100 Hamburgerinnen im Deutsch-Amerikanischen Frauenclub (DAFC) seit 1951. Sie fördern bedürftige Kinder und Jugendliche in Hamburg ebenso wie den Jugendaustausch. Der festlichen Empfang im Generalkonsulat der USA am Alsterufer am vergangenen Mittwoch hat Tradition: Mit einem großen Dankeschön war auch der 63. Freundschaftstag den zahlreichen DAFC-Förderern gewidmet. Im „kleinen weißen Haus an der Alster“ hießen Generalkonsul Richard T. Yoneoka und DAFC-Präsidentin Dorothee Hagen zahlreiche Gäste willkommen, bewirteten sie mit Cocktails und Fingerfood. In seiner Begrüßungsrede erinnerte Yoneoka an die intensiven Beziehungen, die Deutschland und die USA verbinden – bei großem Applaus. Deutsche Einwanderer über Jahrhunderte ebenso wie Beistand und Förderung der USA in der Nachkriegszeit – etwa durch den Marshall-Plan und die Berliner Luftbrücke – sind Meilensteine der binationalen Beziehungen. Jugendlichen seien sie heute kaum bekannt. „Beziehungen leben aber von Individuen und ihrem Engagement“, betonte der Generalkonsul und begrüßte den deutsch-amerikanischen Jugendaustausch, den der DAFC für Schüler und Studenten fördert. Ein Aufenthalt im Gastland wecke Verständnis durch die Entdeckung, dass Menschen hier wie dort ähnliche Interessen hätten: „Gesundheit, Freiheit, Frieden und Sicherheit sind überall wichtige Grundbedürfnisse.“ Deshalb lohne es sich, die persönliche „comfort zone“ zu verlassen, um zu erfahren, wie es auf der anderen Seite des Atlantik aussieht.

Jugendaustausch


„Der Jugendaustausch bleibt ein wichtiger Baustein unserer Beziehungen“, betonte Dorothee Hagen. Der DAFC engagiere sich zudem für bedürftige Kinder aus Hamburg: Durch Spenden bei Charity Events konnten im letzten Jahr mit 30.000 Euro die zehn vom DAFC eingerichteten Spielplatzhäuser in Hamburg unterstützt werden. Zudem dankte sie für Sachspenden. So besucht der Club etwa mit 200 Kindern jedes Jahr Hagenbecks Tierpark bei freiem Eintritt. Zur antiamerikanischen Stimmung der letzten Wochen sagte Dorothee Hagen augenzwinkernd nur: „Keep cool!“ Und Richard T. Yoneoka bekräftigte: „Unsere Beziehungen werden gefördert durch Veranstaltungen wie diese.“ (wh)
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