Weltklassetennis am Rothenbaum

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Tommy Haas bei den bet-at-home Open 2013
 
Pressekonferenz zu den German Open Tennis Championships 2017 im Grand Elysee Hotel Hamburg am 15.06.2017. Foto: v.l. Turnierdirektor Michael Stich und Detlef Hammer, Geschäftsführer der Hamburg sports & entertainment GmbH Copyright by Public Address Presseagentur, Parkallee 18 , 20144 HH Tel.: 040/ 4504030 Verwendung für Werbezwecke und Weitergabe an Dritte untersagt. Public Address kann keine Schadenersatzforderungen übernehmen, die aus der Veröffentlichung dieses Bildes entstehen könnten.
Hamburg: Rotherbaum |

Vom 22. bis zum 30. Juli finden die German Open statt / Ab 2019 Zukunft ungewiss

Beim internationalen Tennis-Herrenturnier am Rothenbaum, den German Open, in diesem Jahr vom 22. bis 30. Juli, gibt sich die Sandplatz-
elite des weißen Sports die Ehre.

Angeführt vom jüngsten spanischen Star, Pablo Carreno Busta, schlagen seine etwas in die Jahre gekommenen Landsleute David Ferrer und Fernando Verdasco sowie die Franzosen Gilles Simon (Sieger in Hamburg 2011) und Richard Gasquet auf. Dazu mit Albert Ramos-Vinolas (Spanien) und Pablo Cuevas (Uruguay), Finalist 2016, weitere starke Akteure auf dem roten Sand. Auch Titelverteidiger Martin Klizan aus der Slowakei fehlt nicht.
„Wir haben das stärkste Feld in der Breite, seitdem wir das Turnier 2009 betreiben“, verkündete Turnierdirektor Michael Stich stolz. Mit dem niedrigsten „Cut“ fürs Hauptfeld. Nur Spieler bis Weltranglistenplatz 67 sind ohne Qualifikation dabei.
Mit der Spitze sieht es nicht so gut aus. Kein Top-Ten-Spieler ist dabei. Und besonders bitter: Die beiden besten deutschen Spieler, die Gebrüder Zverev aus Hamburg, werden voraussichtlich nicht in ihrer Heimat aufschlagen. Mischa, der ältere, spielt lieber ein Hartplatzturnier in den USA, der jüngere, Alexander, deutschlands derzeitiger Tennisstar, Platz 10 der Weltrangliste, hat für ein Turnier eine Woche nach Hamburg in Washington gemeldet. Er hat Hamburg noch nicht abgesagt. Eine so genannte Wild Card liegt für ihn bereit. Doch Michael Stich rechnet nicht mit ihm., obwohl Alexander Zverev eine Zusage für Starts in Hamburg bis 2018 gegeben hat. Juristische Konsequenzen wird es für Zverev nicht geben, falls er nicht startet. „Wir wollen keine schmutzige Wäsche waschen“, sagte ein sichtlich verärgerter Michael Stich, der sich zu Einzelheiten des Zverev-Deals nicht äußern wollte.
Das Problem des Hamburger Turniers wurde wieder offenkundig: Die Stars bereiten sich im Juli gern auf die amerikanische Hartplatzsaison vor. Da ist ein Sandplatzturnier in Europa für viele Spieler nicht attraktiv.
So mutiert ein Oldie zur Attraktion des deutschen Tennis bei den German Open: Tommy Haas ist zurück. Eigentlich sollte der 39-Jährige nur das Legendenmatch zum Auftakt des Turniers gegen Michael Stich bestreiten, um sich von seinen Fans zu verabschieden. Da Haas aber wieder richtig gut spielt, gerade schlug er den Weltklassespieler Roger Federer, wird er wohl doch noch einmal im Turnier antreten. Dazu auch die deutschen Cracks der letzten Jahre, Philipp Kohlschreiber und Florian Mayer.
Der Vorverkauf für die German Open läuft laut Veranstalter bestens. „Wir haben eine treue Fan-Basis“, erzählte Detlev Hammer, der Geschäftsführer der HSE (Hamburg Sports Entertainment). „Das Turnier ist unser Star. Die Fans wissen, dass sie hier unabhängig von einzelnen Spielern Weltklassetennis sehen“, sagte Michael Stich.
Für ihn und Hammer wird´s übrigens schon vor Turnierbeginn spannend. Denn in den nächsten Wochen fällt die Entscheidung, ob die HSE die German Open nach 2018 weiterhin veranstalten wird. Mitbewerber aus anderen Städten stehen bereit. Es ist nicht sicher, ob es ab 2019 weiterhin Spitzentennis in Hamburg geben wird.
Karten gibt es auch unter Telefon 23 880 4444 (ch)
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