Der Applaus entscheidet

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Opernloft-Intendantin Inken Rahardt (li.) mit Teilnehmern des „Sängerkrieges“ - das Publikum bestimmt per Applausometer, welcher der Kandidaten am besten vorgetragen hat.Foto: Gerhard Hornfeld/hfr

Silvester: Vergnüglicher Sängerkrieg im Opernloft

Von Christian Hanke
City. So viel Spaß gibt´s in der Oper selten wie beim Spaßkonzert im Opernloft, Fuhlentwiete 7. Am letzten Tag des Jahres ist es wieder soweit. Im Opernloft, dem so ganz anderen Musiktheater, tobt der Sängerkrieg. Vier professionelle Sängerinnen und Sänger treten gegeneinander an, müssen in 90 Sekunden das beste aus sich herausholen. Zu wechselnden Kategorien wie zum Beispiel „Wilde Weiber - coole Kerle“, „Total verknallt“ oder „Gute Zeiten - schlechte Zeiten“ wählen die Kandidaten eine Arie und schmettern sie in 90 Sekunden in den Raum. Der Applausometer, der Dezibel mißt, registriert die Reaktionen des Publikums, nach denen der Sieger oder die Siegerin ermittelt wird. Und wer aus dem Publikum die Oper errät, aus der die Arien gesungen wurden, gewinnt einen Schnaps. Und so gewinnt auch die Oper. Im Opernloft kommen auch Nicht-Opern-Kenner schnell auf ihre Kosten. Hier ist keine Galagarderobe angesagt und die Opern spielen alle in der Gegenwart, auch wenn sie vor 200 Jahren geschrieben wurde. „Wir erzählen Geschichten von heute“, erzählt Inken Rahardt, eine der drei Leiterinnen des Openloft, selbst ausgebildete Opernsängerin und Kulturmanagerin. Auf kleiner Bühne werden die im meist sparsamen Outfit entwickelt. Und sie dauern immer 90 Minuten, ob „Carmen“, „La Traviata“, „Figaros Hochzeit“ oder sogar „Der Ring der Nibelungen“ (spart 14,5 Stunden Lebenszeit).

Opernloft, Fuhlentwiete 7: Silvester-Sängerkrieg mit Buffet. Restkarten:
Tel.: 25 49 10 40, Internet: info@opernloft.de
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