Hamburg: Im Bann der indischen Kultur

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Astrid Gitanjali Köhler stellt zum ersten Mal aus. In der Gurlittstraße hat sie im Weinhandel von Jan Hoffmann einen Ausstellungsraum gefunden, um ihre Kunstwerke zu präsentierenFoto: Grell

Farben als Ventil: Astrid Gitanjali Köhler verarbeitet Emotionen zu Kunstwerken

Hamburg. Erst vor sechs Jahren tat sie ihren ersten Pinselstrich – jetzt hat sie es bereits zur eigenen Ausstellung geschafft: Astrid Gitanjali Köhler präsentiert ihre Werke in der Gurlittstraße. 2007 hatte sich die Bürokauffrau für das Malen entschieden, ausgelöst durch einen persönlichen emotionalen Einschnitt in ihrem Familienleben. „Ich brauchte ein Ventil für meine Gefühle“, beschreibt die 46-Jährige den Schritt. Das Ventil waren Farben.
Köhler wurde in Sri Lanka geboren und wuchs dort auf. Deshalb fließen auch die Töne dieser Landschaft in ihre Werke ein: Erdfarben, meist Acryl und Kohle, auf Spanplatten, Leinwänden oder Holz, bieten der Künstlerin das Material, das sie für ihre Kunst, geprägt durch die indische Kultur, benötigt.
Astrid Gitanjali Köhler lebt heute in Tostedt und hat zwei fast erwachsene Kinder. Ein Traum wäre es für sie, wenn sie eines Tages ihren jetzigen Bürojob aufgeben und sich nur noch der Kunst widmen könnte. „Ich saß vor sechs Jahren am Tisch, skizzierte unbewusst ein wenig auf einem Stück Papier und sah plötzlich das fertige Bild in Farbe vor mir“, beschreibt die Malerin ihren ungewöhnlichen Start in ein Hobby, das heute schon zu einer großen Leidenschaft geworden ist. Warme Töne sollen bei ihr den Ton angeben und die Erdfarben etwas Beständiges vermitteln, damit bei allem Träumerischen der Bezug zur Wirklichkeit nicht verloren geht. In der Gurlittstraße hat sie nun bei Jan Hoffmann einen Raum gefunden, um ihre Kunstwerke zu zeigen. (kg)

Ausstellung Astrid Gitanjali Köhler, „Träume aus fernen Ländern“, Gurlittstraße 44, täglich ab 13 Uhr
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