Knipsen gegen Kinderarbeit

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Schnappschuss aus dem Slum: Jugendliche Peruaner fotografieren, um ihre Lebenssituation zu verbessern Repro: Grell

FairMail wurde für unterprivilegierte Jugendliche gegründet

City Mit selbst fotografierten Postkarten aus dem Slum soll es für Menschen aus Armenvierteln eine in eine bessere Zukunft gehen. Angeles (17) und Anidela (17) aus Peru und 53 weitere Jugendliche tauschen mit Hilfe von Postkarten ungesunde Kinderarbeit, auf den Müllkippen, gegen den Schreibtisch und eine bessere Zukunft ein. Das kleine Unternehmen FairMail wurde für unterprivilegierte Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren gegründet. Es bietet einen Teilzeitjob als Postkartenfotograf, Kurse in Fotografie, in PC-Nutzung, in Englisch und sozialer Kompetenz an. Mit kreativem Blick fotografieren die Jugendlichen lebensfrohe, originelle und authentische Motive von denen ein kleiner Hamburger Verlag die weltweit einzigen offiziell anerkannten FairMail-Grußkarten druckt. Mehr als drei Millionen dieser Karten konnten Angeles, Anidela und die anderen aus Peru und Indien stammenden Jugendlichen bislang verkaufen. Den Erlös von über 160.000 Euro investierten sie ins Lernen. Die Jugendlichen befreien sich auf diese Weise aus eigener Kraft nachhaltig aus dem Armutskreislauf. Außerdem können sie ihre Familien unterstützen: Strom und Wasser legen, das Dach abdichten, Operationen bezahlen. So können auch die Eltern dafür gewonnen werden, dass ihre Kinder Zeit in die Zukunft investieren, anstatt die Schule zugunsten von Kinderarbeit vorzeitig aufzugeben. (kg) fairmail.info

Kontakt über nr@fairmail-karten.de, Kontakt über 605 90 53 80
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