Schweres Thema Tod

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Lütt Aant (Hanka Schmidt) und der Tod (Wolfgang Sommer) haben sich angefreundet. Foto: Maike Kollenrot

„Lütt Aant - Ente, Tod und Tulpe“ am Ohnsorg Theater

St. Georg. Eine Ente soll sterben und der Tod muss ihr diese Nachricht überbringen. In dem Kinderstück „Lütt Aant - Ente, Tod und Tulpe“ nach dem Bilderbuch von Wolf Erlbruch wird Kindern ab fünf Jahren eine schwere Thematik auf leichte Art nähergebracht. Mit diesem Kinderstück eröffnete das Ohnsorg Theater kürzlich seine neue Studiobühne, auf der künftig Stücke für Kinder und kleine besondere Stücke zu sehen sind. Nicht immer nur auf Plattdeutsch. „Lütt Aant“ wird zum Beispiel zweisprachig gespielt.
Der Tod nimmt Lütt Aant noch nicht mit, sondern verbringt mit der Ente einen ganzen Sommer. Die will dem Tod noch so viel zeigen, wie man beim „Gründeln“ die leckersten Algenblätter und die dicksten Würmer aus dem Wasser fischt. Lütt Aant findet das Leben so schön. Zusammen mit dem Tod sitzt sie auf dem Baum oder im Gras. Man plaudert und schweigt miteinander. Irgendwann im Herbst fällt es dem Tod sehr schwer, die kleine Ente mitzunehmen. In der Inszenierung von Andrea Udl spielen Hanka Schmidt und Wolfgang Sommer. „Lütt Aant - Ente, Tod und Tulpe“ wird bis 28. September, meistens vormittags um 9 und 11 Uhr gespielt (am 22. und 23.9. 16 Uhr). Die Inszenierung wird durch theaterpädagogische Angebote und Workshops für Lehrer und Erzieher begleitet. (ch)
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