„Wiet Land“

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Brungers & Band machen seit 3 Jahren gemeinsam Musik Foto: wb

Rockoper op platt

Neustadt Es war einmal mitten in Ostfriesland, da zog es einen waschechten Friesen zur Musik, genauer gesagt: zur Rockmusik. Handgemachte Songs aus eigener Feder sollten es sein – aber bitte nicht auf Englisch, sondern am liebsten in der Muttersprache und die ist nun mal Plattdeutsch. Inzwischen ist Matthias Brungers längst bekannt im hohen Norden, sein Plattdeutscher Rock kein Geheimtipp mehr. Die erste CD von Brungers & Band, die „Pladde Scheibe“, ist häufig im Radio zu hören. Das schreit nach noch mehr plattdeutschem Rock und der kommt nun in Form einer „Rockoper“ mit dem schönen Titel „Wiet Land“. Am Sonnabend, 9. April, ist Premiere im Lichtwarksaal der Carl Toepfer Stiftung. Erzählt wird die Geschichte des Ostfriesen Jan, der 1912 nach Iowa in Amerika auswandert, um für seine Familie und sich ein besseres Leben zu finden. Jan erobert von Bremerhaven aus die USA. Matthias Brungers packt seine Erlebnisse, die auf die Geschichten echter Auswanderer zurückgehen, in 16 Songs. Dazu gibt es Einspielungen von dokumentarischen Videos, die Brungers durch Kontakte in den USA bekommen hat. Musikalisch mischt die Rockoper Folk, Blues und Rock. „Wiet Land ist musikalisch aufgebaut wie ein klassisches Libretto. Mit einer Ouvertüre und musikalischen Themen, die sich wiederholen“, so Matthias Brungers. Dass nur Platt gesungen wird, ist für Brungers und seine Band selbstverständlich. (sh)

9. April, 19 Uhr, Lichtwarksaal der Carl-Töpfer-Stiftung, Neanderstraße 22, Eintritt frei. Anmeldung: Telefon 34 45 64 oder veranstaltungen@carltoepferstiftung.de
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