Autorennen in der Innenstadt sind vorbei

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Auf dem Jungfernstieg zu rasen wird seit dem 7. August 2015 richtig teuer Foto: fbt

Jungfernstieg-Blitzer zeigt Wirkung

City Jungfernstieg, vergangenen Sonntag: Die ersten, schnellen Motorräder fahren über den Boulevard. Am Blitzer auf der Häuserseite machen sich junge Leute einen Spaß: Einer versucht, das Gerät durch Vorbeirennen auszulösen – vergeblich. Die stationären Geschwindigkeitsmessanlagen am Jungfernstieg zeigen offensichtlich Wirkung: Bis 5. Januar hat die Polizei nach eigenen Angaben 1.134 Verwarn- und 33 Bußgeldanzeigen für Vorbeifahrer ausgestellt. Von den Bußgeldbescheiden bewegten sich nach Angaben von Polizeisprecherin Karina Sadowsky sechs im Fahrverbotsbereich. Wie aus einer Senatsdrucksache hervorgeht, die die Polizei ebenfalls zugänglich machte, werden Verwarngeldanzeigen bei 6 bis 20 km/h Überschreitung, Bußgelder bei 21 bis 30 km/h und Fahrverbote ab 31 km/h zu schnellem Fahren ausgestellt.

Raser unterwegs


Die Blitzer sind seit 7. August 2015 abwechselnd in Betrieb und haben bis zum Januar 635.799 vorbeifahrende Fahrzeuge gezählt. Wie hoch Übertretungen ausgefallen sind, werde „nicht erfasst“, so die Polizei. Die Blitzer waren installiert worden, um nächtliche, illegale Autorennen zu unterbinden und der Tendenz, dass sich der Jungfernstieg zur Rennstrecke entwickelt, entgegen zu treten. Der Senat verneinte schon im Oktober die Frage von Martin Bill (Grüne), ob es noch Beschwerden wegen illegaler Autorennen auf dem Jungfernstieg gebe. (fbt)
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Rainer Stelling aus St. Georg | 22.02.2016 | 15:48  
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