Baulücke in St. Georg wird geschlossen

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Das Loch an der Adenauerallee/Linden- und Böckmannstraße soll offensichtlich jetzt verschwinden Foto: fbt

Zwischen Lindenstraße und Böckmannstraße entstehen Wohnungen, Büros und ein Hotel

St. Georg An der Adenauerallee/Linden- und Böckmannstraße klafft schon lange ein Loch. Nun sind Bauarbeiter dorthin zurückgekehrt, die Lücke wird offensichtlich geschlossen. Der schon lange festgestellte Bebauungsplan sieht für das Grundstück einschneidende Änderungen vor. Es entstehen Wohnungen und ein Hotel – und ein weiteres Hochhaus. Der Bebauungsplan macht ein bis zu 13-geschossiges Bürohochhaus an der Ecke Lindenstraße/Adenauerallee und eine maximal fünfgeschossige Blockrandbebauung an der Böckmannstraße/Adenauerallee möglich. Es soll, heißt es in den Unterlagen, ein geschlossener Block zwischen Lindenstraße und Böckmannstraße entstehen, der durch ein Hochhaus betont wird. Dieses Hochhaus soll mit entsprechenden Bauten in der Nachbarschaft ein Ensemble bilden. Das Hochhaus wird durch jeweils viergeschossige Gebäude eingerahmt. Höher als 54 Meter darf es nach den Unterlagen nicht werden. Der Plantext spricht davon, dass ein solches Gebäude an dieser Stelle „ausdrücklich gewollt“ sei. Vorgesehen sind Arkaden, die maximal 11,50 Meter tief und mindestens 4,70 Meter hoch sein sollen. Damit soll das neue Gebäude besser in die Umgebung eingegliedert werden, „ohne die Gehwegflächen zu reduzieren“ und ein städtebaulicher Übergang in die Nachbarschaft entstehen.

U-Bahn-Tunnel sorgt für Probleme


Heikel ist die U-Bahn, die unter der Adenauerallee verläuft. Deshalb darf darüber nicht gerammt, der Tunnel nicht zulässig belastet oder einseitig entlastet werden, außerdem muss vor Baubeginn eine Beweissicherung stattfinden. Michael Osterburg (Grüne) aus der Bezirksversammlung Mitte sagte dem Hamburger Wochenblatt, nach einem Eigentümerwechsel entstehe jetzt ein Hotel und ein Turm mit Wohnungen. Der Fraktionschef der Grünen ist „zufrieden, dass endlich der Bau kommt“. Er sei froh über die Wohnungen, allerdings habe man keine geförderten durchsetzen können. (fbt)
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1 Kommentar
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Rainer Stelling aus St. Georg | 28.10.2016 | 15:02  
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