Bestrickend – der „Weltschal“

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Modeschöpferin Sibilla Pavenstedt hatte die Idee zu dieser Kunstaktion am Hamburger Rathaus Foto: wb

Zeichen für Weltoffenheit: Rathaus wird mit Nationalfahnen aus Handarbeit beflaggt

City Von Antigua über Monaco bis Zypern. Aus den Flaggen sämtlicher Länder soll am kommenden Sonntag am Hamburger Rathaus in künstlerischer Inszenierung eines entstehen: der „Weltschal“ für Liebe, Freiheit und Weltoffenheit. Ab 14 Uhr hängen für 30 Minuten 207 Flaggen zunächst einzeln aus den Fenstern des Rathauses. Danach werden die jeweils 1,5 Meter langen Teile durch Klettverschlüsse zu einem riesigen Weltschal verbunden und während einer Feier mit Musik auf den Rathausplatz getragen: zur Erstaufführung einer von Gloria Bruni eigens für dieses Projekt komponierten Symphonie. Auch Jugendliche verschiedener Nationen sorgen für Musik. Gemeinsam im Chor der Young ClassX führen sie ein Medley auf. Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit und die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank sprechen Grußworte, bevor der Mega-Schal um 15.30 Uhr bei einem Umzug über den Jungfernstieg getragen wird.
Modeschöpferin Sibilla Pavenstedt, Initiatorin des Vereins „Made auf Veddel“, hat das Kunst-Event entwickelt. Gemeinsam mit der Stadt wolle sie Zeichen setzen: für Weltoffenheit, Liebe und Freiheit, so die Powerfrau. 120 der 207 Flaggen werden durch Patenschaften finanziert, von Frauen gestrickt und gehäkelt. Der Erlös der damit eingehenden Spenden von Unternehmen, Stiftungen, zehn Konsulaten und Privatpersonen soll Projekten der Ausbildung von Frauen und der Integration von Flüchtlingen in Wilhelmsburg zu Gute kommen. Der Verein „Made auf Veddel“ stehe für Vielfalt, Inklusion und Freiheit. „Wir zeigen, wie Migration, Chancengleichheit und Integration machbar sind.“ erklärt Sibilla Pavenstedt, die sich dafür einsetzt, dass mehr Frauen ausgebildet, angestellt und in der Integration betreut werden. (wh)

Sonntag, 8. November, ab 14 Uhr, Rathausmarkt. Weitere Infos: www.weltschal.de und www.madeaufveddel.de
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