Bitte keine Hunde auf Spielplätzen

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Mara Morales führt täglich den Hund ihrer Chefin aus. Für sie ist Sauberkeit selbstverständlich Foto: Grell

Mit Vierbeinern leben in St. Georg

St. Georg. Wer die Lange Reihe ein paar Mal rauf- und runtergeht, der wird nicht nur auf viele Menschen, sondern auch jede Menge Hunde treffen. Welpen, große und kleine Tiere und dazwischen auch der Hund mit den drei Beinen sind im Stadtteil unterwegs. Eine Umfrage zum Thema hat ergeben, dass Mesnsch und Hund in St. Georg relativ friedlich miteinander leben. Allein Mütter auf den Spielplätzen sehen die Vierbeiner dort nicht gern. „Ich habe immer eine dieser Hunde-Tüten dabei“, erklärt Mara Morales, die den Hund ihrer Chefin täglich ausführt, aber auch schon Hundehalter beobachtet hat, die den Dreck liegenlassen. Die Gehwege sind somit, bis auf ein paar Ausnahmen, sauber und die meisten Hundehalter, die zwischen Hauptbahnhof und Lohmühlenpark unterwegs sind, tragen die kleinen Mülltüten ganz selbstverständlich bei sich. Mütter, die mit ihren Kindern die Spielplätze nutzen, vertreten allerdings die Meinung, dass Hunde in den Sandkisten und zwischen den Spielgeräten ein absolutes Tabu sind. Besonders der Spielplatz im Lohmühlenpark, der direkt an die Hundewiese grenzt, hat mit Fehltritten der Hunde und teilweise auch der Ignoranz der Hundehalter zu kämpfen. „Wir mögen Hunde, aber bitte nicht dort, wo die Kinder spielen“, ist ihr Appell.
Dass es auch anders geht, machte ein Mitbürgher deutlich, der ungenannt bleiben möchte. Er markierte „vergessene“ Hundehaufen mit Kreidekreisen und Flaggen. Manch ein Fußgänger wurde so vor einem ärgerlichen Fehltritt bewahrt. (kg)
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