Brosda ist Hamburgs neuer Kultursenator

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Carsten Brosda wird neuer Kultursenator Foto: Jörn Kipping

Der bisherige Staatsrat für Kultur und Medien folgt auf die verstorbene Senatorin Barbara Kisseler. Kulturszene reagiert positiv

Hamburg Der bisherige Staatsrat für Kultur, Medien und Digitales, Carsten Brosda, wird neuer Kultursenator und tritt damit die Nachfolge der im vergangenen Jahr verstorbenen Senatorin Barbara Kisseler an (das Wochenblatt berichtete). Neue Staatsrätin der Behöre wird die frühere Justizsenatorin Jana Schiedek. Bürgermeister Olaf Scholz über den neuen Kultursenator: „Carsten Brosda genießt bei Hamburgs Kulturschaffenden einen hervorragenden Ruf. Er ist für sie ein kompetenter Ansprechpartner, der zugleich über eine fundierte Verwaltungserfahrung verfügt. Mit seiner bisherigen Arbeit in der Kulturbehörde hat er dies im zurückliegenden Jahr unter Beweis gestellt.“

„Gute Entscheidung“

Carsten Brosda will an die Leistungen seiner Vorgängerin anknüpfen: „Barbara Kisseler hat wichtige Leitlinien der Kulturpolitik definiert, deren Weiterentwicklung eine große Aufgabe sein wird.“ Der geborene Gelsenkirchener hat in Dortmund Journalistik und Politikwissenschaft studiert, arbeitete als Journalist und Lehrbeauftragter an diversen deutschen Hochschulen, bevor er in die Politik wechselte. Nach Stationen im Bundesministerium für Arbeit und beim SPD Parteivorstand in Berlin, zog es Brosda nach Hamburg. Im Juni 2011 wurde er zum Leiter des neugeschaffenen Amtes Medien in der Hamburger Senatskanzlei bestellt. Ab 2013 war Brosda außerdem Bevollmächtigter des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg für Medien. 2016 wurde er zum Staatsrat der Senatskanzlei für die Bereiche Medien und Digitalisierung sowie zum Staatsrat der Kulturbehörde berufen. Die ersten Kommentare zum neuen Kultursenator sind überwiegend positiv. Staatsopernintendant Georges Delnon sprach von einer „guten Entscheidung“, Brosda habe das Vertrauen der Kulturszene gewonnen. (sh)
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