Die neue Große Freiheit

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Taufwasser kam auch vom Himmel, konnte die Laune der Gäste unterm Partyzelt aber nicht trüben. Kutter-Patin Lillemor Brandenburg (mit Blumen) und den Kutter-Kapitänen Henning Haarhaus und Meik Glindemann (v.l.) Foto: Haas

Premiere: Kutter wurde auf der Alster getauft. Eigner lebt seinen Traum

St. Georg Sogar vom Wasser aus wurde der erste und einzige Segelkutter auf der Alster begeistert begrüßt: Die Wasserschutzpolizei und vorbeifahrende ATG-Alsterschiffe hießen die Rarität aus Mahagoni-Holz mit lautem Tuten per Signalhorn willkommen. Gleich beim ersten Versuch zerschellte die Champagnerflasche am Bug des mit Blumengirlanden und Wimpeln geschmückten Segelkutters. Klassisch vollzog Kutter-Patin Lillemor Brandenburg kürzlich die Schiffstaufe – unter großem Applaus von rund 100 Gästen: „Ich taufe Dich auf den Namen ‚Große Freiheit‘ und wünsche dir und deiner Besatzung allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel“.
Sogar der Himmel schickte Taufwasser – doch der einsetzende Nieselregen konnte die Partylaune auf dem dicht besetzten Barca-Bootssteg nicht trüben. Zu Sekt und Selters begeisterte Dom van Deyk geladene Gäste wie neugierige Passanten: mit Songs aus seinem aktuellen Album. Der Singer-Songwriter kam nicht ohne zahlreiche Zugaben vom Bootssteg. Noch während der Tauffeier legte die „Große Freiheit“ ab zu einem Schnuppertörn für Unterstützer, die den ersten und einzigen Segelkutter auf der Alster per Crowdfunding ermöglicht hatten (das Wochenblatt berichtete).

Bekenntnis zu Hamburg


Der Name „Große Freiheit“ wurde „bewusst mehrdeutig gewählt“, erklärten die dankbaren Schiffseigner Henning Haarhaus und Meik Glindemann bei ihrer Ansprache. Er zeugt von einem lokalpatriotischen Bekenntnis zu Hamburg und zur Seefahrt – Hans Albers und La Paloma lassen grüßen. Zudem habe er auch emotionale Bedeutung: „Das können künftige Mitsegler erleben und genießen, wenn Sie an Bord gehen und mit uns eine herrliche Zeit auf dem Wasser verbringen.“ versprachen die künftigen Kutter-Kapitäne. „Und nicht zuletzt für mich persönlich bedeutet das Kutter-Projekt meine neue große Freiheit“, ergänzte Henning Haarhaus zuversichtlich. Denn als Kutter-Käpt‘n will der passionierte Freizeitsegler nach einem Berufswechsel nichts weniger als endlich seinen Lebenstraum verwirklichen. Die dafür erforderliche Unternehmensgründung sei bereits erfolgt.
Kutter-Fans können ab sofort mitsegeln, nach Anmeldung am Barca-Bootssteg, An der Alster 67a, unter hh@barca-boat-events.de oder Tel. 0172-913 11 35. Mehr Details auf www.barca-boat-events.de (wh)
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