„Diskriminierung ist nicht überwunden“

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Der Rainbow Flash startet am 17. Mai um 18.30 Uhr auf dem Rathausmarkt Foto: Thinkstock

Ein Zeichen gegen Homophobie setzen. „Rainbow Flash“ auf dem Hamburger Rathausmarkt

Altstadt Am Dienstag, 17. Mai, um 18.30 Uhr, findet auf dem Hamburger Rathausmarkt der „Rainbow Flash“ statt. Zu dieser internationalen Veranstaltung gegen Homophobie treffen sich seit 2008 am Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie in vielen Städten Menschen, um bunte Luftballons mit Botschaften gegen Diskriminierung dieser Gruppen in den Himmel aufsteigen zu lassen.
Anlass ist der Internationale Tag gegen Homophobie, der seit 1990 gefeiert wird. An diesem Tag vor 26 Jahren beschloss die Weltgesundheitsorganisation (WHO), Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten zu entfernen. Organisiert wird der „Rainbow Flash“ vom Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Hamburg, der im Juni 2013 für die Veranstaltung im Rahmen des Wettbewerbs „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ ausgezeichnet wurde. Der Verein erhielt 3.000 Euro vom Bündnis für Demokratie und Toleranz. Anlässlich der am 19. April von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes vorgestellten ersten Ergebnisse der Studie „Diskriminierungserfahrungen in Deutschland“ erklärt Uta Schwenke, Sprecherin des Lesben- und Schwulenverbands: „Die Ergebnisse der Studie zeigen deutlich, dass die Diskriminierung längst nicht überwunden ist.“ Das Grußwort hält Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung. (kg)
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