Diskussion um Freilauffläche

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Hundewiese im Lohmühlenpark Archivfoto: wb

Einzäunung oder Verlegung der Hundewiese im Lohmühlenpark denkbar

St. Georg Zur Bereinigung der Konflikte im Lohmühlenpark hat der Ausschuss für Verkehr und Umwelt über mögliche Maßnahmen diskutiert. Wie berichtet hatte die CDU wegen der Verunreinigung des Parks durch Hundekot einen Antrag auf den Weg gebracht, in dem unter anderem eine Verlagerung der Hundefreilauffläche, eine Einzäunung und weitere Maßnahmen geprüft werden sollten. In der Ausschussdiskussion zeichnete sich schnell ab: Eine Verlagerung ist nicht möglich, da keine Alternativfläche zur Verfügung steht. Eine Einzäunung kommt, so das FachamtManagement des öffentlichen Raumes, kaum in Betracht, da dies dem Parkkonzept – einer freien offenen Grünlandschaft – völlig zuwiderläuft. Außerdem sei die Hundeauslauffläche auf „natürliche“ Art durch die Wege klar eingegrenzt. Verbesserungsmöglichkeiten sieht die Verwaltung jedoch im Heckenbereich vor der Kita. Damit die Hecke dichter wächst, könnte sie durch einen Zaun verstärkt werden. Auch die Entwässerung der Fläche könnte optimiert werden. Diese Maßnahmen könnten durchgeführt werden, wenn der nächste Abschnitt des Lohmühlenparks zwischen Steindamm und Alexanderstraße gestaltet wird. Am Ende der Diskussion empfiehlt der Ausschuss der Bezirksversammlung, an einer ausgewiesenen Freilauffläche im Lohmühlenpark festzuhalten und seitens der Verwaltung Maßnahmen prüfen zu lassen. Markus Weiler, Leiter des Fachamtes Management öffentlicher Raum: „Letztlich ist verantwortungsvolles Verhalten der Hundebesitzer gefragt.“ (al)
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Rainer Stelling aus St. Georg | 05.04.2016 | 18:12  
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