Freiluft-Galerie in Hamburg mit Regengarantie

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Hobbymaler Patrick will mal Profi werden. Der Titel seines Werkes: „Einkaufspassage“
Hamburg. Um 7 Uhr waren die ersten Künstler schon vor Ort. Doch erst um 11 Uhr wurden die Bauzäune geliefert, an denen die Bilder hängen sollten. Es blieb die einzige organisatorische Panne.
Am vergangenen Sonntag fand in der Hafencity der dritte Kunst-Flashmob statt. Die größte Freiluft-Galerie auf dem Überseeboulevard und den Elbarkaden wurde trotz einiger kurzer Schauer dann doch wieder zu einem riesigen Erfolg. Wer früh genug kam, konnte einen der überdachten Plätze ergattern: „Wir waren schon um halb acht in der Hafencity“, erzählt zum Beispiel Malerin Marion Meinberg.
Künstler jeden Alters stellten von Ölgemälden und Bleistiftzeichnungen bis zu kleinen Skulpturen alles aus, was die kleine Fläche hergab. Nicola Ohm war mit ihrem bekannten Läufer dabei, der durch unterschiedlichste Kulissen sprintet, immer in fortlaufender Nummerierung. Zum Beispiel ließ sie einen Läufer an der Elbphilharmonie vorbeiziehen.
Hobbykünstler Patrick Alexander (8) aus Billstedt war zum ersten Mal bei dieser Kunst-Aktion Flashmob dabei und hatte auch nur ein einziges Bild dabei. Für neun Euro bot er sein kreatives Werk „Einkaufspassage“ an.
Warum er gerade dieses Bild für seine erste Ausstellung gewählt hatte? „Ich dachte, es ließe sich am besten verkaufen“, so der clevere Schüler, der genau wie seine Mutter später einmal Profi werden will.
Acryl auf Pappe hatte Patrick für sein Bild verwendet, und sollte er später tatsächlich mal ein berühmter Maler werden, dann hat der neue Besitzer der „Einkaufspassage“ beim Flashmob das erste Werk eines echten Meisters gekauft. (kg)
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