Ganztagschule übernimmt Hort

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Die Kids aus der Hortensie werden auch weiterhin in den Räumen des ehemaligen Horts betreut Foto: Grell

Heinrich-Wolgast-Schule hat Umstellung nach den Ferien abgeschlossen

St.Georg. Was einige Schulen erst nach den Sommerfeien umsetzten werden, hat in der Heinrich-Wolgast-Schule bereits vor zwei Jahren in kleinen Schritten begonnen: Die Umstellung auf ein Konzept der Ganztagsschule. Bei unterschiedlichen Modellen hat sich die Grundschule am Carl von Ossietzky-Platz mitten in St.Georg für die gebundene Ganztagsschule entschieden, bei der nach dem Hamburger Rahmenplan von 8 bis 16 Uhr geregelter Unterricht stattfindet und noch zusätzliche Betreuungszeiten von 6 bis 8 Uhr und 16 bis 18 Uhr angeboten werden. Die Neuerung nach den Sommerferien wird dann in der Umstrukturierung des Personals liegen. Während der ehemalige Hort, der in der Zeit der Neuorientierung zur „Hortensie“ umbenannt wurde, auch weiterhin vor Ort die Kids an der Schule betreuen wird, unterliegen die Erzieherinnen ab sofort einer einzigen Leitung. Petra Demmin, die hier den Unterricht für 260 Kids organisiert, sieht der Ganztagsschule absolut positiv entgegen. Bildung für alle sei ein Fortschritt, der in die heutige Zeit passe. Häufig seinen beide Elternteile voll berufstätig und da würden die Kids zuhause allein viel zu oft vor dem Fernseher und dem Computer sitzen. Ganz bewusst hatten sich die Eltern der Heinrich-Wolgast-Schule, die auch einen bilingualen Zweig mit türkischsprachigen Lehrern hat, bei einer Befragung für den Ganztagsunterricht ausgesprochen. In jedem Jahr wieder gibt es dann die Möglichkeit noch zusätzliche Wochen für die Ferienbetreuung zu buchen, die dann zu verschiedenen Zeiten eingesetzt werden können. „Das neue Konzept ist für die Eltern nicht teurer als vorher“, weiß Petra Demmin, die zwei der Erzieherinnen aus der Hortensie übernommen hat und eine weitere Kraft neu einstellen konnte. Die voll gebundene Ganztagsschule (GTS) bringt den Kindern der Grundschulklassen verlässlichen Unterricht von Montag bis Donnerstag. In den Ferien wird zusammen mit den Erziehern und Sozialpädagogen ein Programm ausgearbeitet, das sowohl Ausflüge anbietet als auch einmal einen heißen Tag im Planschbecken auf dem Schulhof vorzieht. Mit dem Beginn des neuen Schuljahres ist die Übergangsphase zur gebundenen Ganztagsschule dann abgeschlossen. (kg)
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