Gesucht: Ein Ort für Jugendliche in Hamburg

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Annika Noftz (l.) und Marina Häfelinger vom Mütterzentrum in Hohenfelde wünschen sich Raum für Senioren und JugendlicheFoto: Grell

Ideen-Workshop berät über Treffpunkt in Hohenfelde

Hamburg. Der Stadtteil Hohenfelde liegt zwischen Eilbek und St.Georg und fühlt sich oft als kleines und ein wenig vergessenes Viertel. Dabei wohnen hier viele Familien mit kleinen Kindern und Jugendliche und es gibt außergewöhnliche Orte, die nicht jeder Stadtteil in Hamburg zu bieten hat.
Einer der letzten betreuten Kinderspielplätze befindet sich hier zwischen ruhigen Seitenstraßen und den großen Verkehrsachsen, die in die Innenstadt und an die Alster führen. Was in Hohenfelde unter anderem dringend fehlt ist ein Treffpunkt für Jugendliche, aber auch für ältere Menschen. Das große Mütterzentrum in der Ifflandstraße, wo sich hauptsächliche Eltern mit jüngeren Kindern treffen, ist zurzeit der einzige Standort für Zusammenkünfte, neben den Cafés des Stadtteils. Seit Monaten sucht Hohenfelde nach Räumen für die Jugend, die bisher an wechselnden Standorten untergekommen war. „Toll wäre ein Treffpunkt für alle Leute im Stadtteil, egal, ob jung oder alt“, schwärmt Marina Häfelinger, die Leiterin des Mütterzentrums, „ein Raum, an dem sowohl die Senioren als auch die Jugendlichen Platz hätten“. Im Gemeindesaal der St. Gertruden Kirche hat dazu jetzt ein Ideenworkshop stattgefunden, bei dem Bewohner aus der Quartier und Gemeindevertreter über Lösungen beraten haben. Schon seit Jahren habe es immer wieder Initiativen gegeben, die sich für einen Treffpunkt für Hohenfelde eingesetzt haben. Zuletzt dabei: Der Sozialpädagoge Jannik Gresbrand, der sich aktiv für die Jungendlichen im Stadtteil eingesetzt hatte, jetzt aber für sein Studium nach Österreich gegangen ist.
Konkrete Pläne gibt es somit noch nicht, aber viele Ideen. Sogar Zelte oder Container, die im Stadtteil aufgestellt werden könnten, kamen am Abend des letzten Ideenreffens zur Sprache. „Hohenfelde ist ein kleiner aber unheimlich interessanter Stadtteil“, meint auch eine Nachbarin aus dem Mühlenkamp, die erst vor Kurzem von Kiel nach Hamburg gezogen ist und sich im Stadtteil besonders wohl fühlt. „Wenn es nun nur noch einen Treffpunkt geben würde, dann wäre es hier perfekt“. (kg)

Nächstes Ideentreffen, 24. Februar, 20 Uhr, Gemeindesaal St. Gertruden, Immenhof.
Mütterzentrum Hohenfelde, Ifflandstraße 69, Tel.: 22 74 89 45. Das aktuelle Programm kann im Internet eingesehen werden: muetterzentrum-hohenfelde.de
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