Graffiti-Sprayer von Zug erfasst

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Ein Beamter der Bundespolizei sichert Spuren im Bahnhof Tonndorf, wo der Unfallzug angehalten wurdeFoto: Bundespolizei

Fernbahn gesperrt. Berliner erlitt schwere Kopfverletzungen

Hamburg. Ein Graffitisprayer aus Berlin ist bei einem Unfall offenbar vom Zug erfasst worden. Er erlitt schwere Kopfverletzungen, die Bahnstrecke musste zeitweise gesperrt werden.
Ein Lokführer des Regionalexpress‘ nach Lübeck hatte am Sonntag gegen 8 Uhr auf Höhe der Hammerbrookstraße einen Mann im Gleisbereich entdeckt. Der 25-Jährige lag dort mit lebensbedrohlichen Kopfverletzungen und wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Bundespolizisten sicherten Spuren am Unfallort. Es wurden diverse Farbsprühdosen sichergestellt, an einer Mauer zudem frische Graffiti. Als Unfall-Zug wurde die Regionalbahn RB 21356 ermittelt, die den Hamburger Hauptbahnhof gegen 7.09 Uhr in Richtung Ahrensburg verlassen hatte. Dessen Lokführer (47) hatte den Unfall nicht bemerkt. Für die Rettungs- und Einsatzmaßnahmen mussten die Gleise der Fernbahn für rund 90 Minuten gesperrt werden. Die betreffenden Gleise der S-Bahn wurden für zirka 45 Minuten gesperrt. Bei dem Mann handelt es sich um einen polizeibekannten gebürtigen Berliner. (wb)
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