Halloween-Partys in Hamburgs City

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Tim, Andrea und Roland van der Stap sind von Osnabrück nach Hamburg gekommen, denn hier steigen die besten Halloween Partys Foto: Grell

Die Nacht der Geister und Gespenster wird auch wieder in der Hansestadt gefeiert

Von Karen Grell
Hamburg-City
Halloween steht an und damit auch die Nacht der Geister und Gespenster. Der erste November als Tag der Allerheiligen der katholischen Kirche ist der Tag nach Halloween, der nach einem alten Brauch aus Irland, in der Nacht des 31. Oktobers, mit einem großen Totenfest gefeiert wird. Mit dem Ende des Sommers und dem Eintreiben des Viehs in die Ställe, war vor allem die Landbevölkerung in Irland der Meinung, dass auch die Seelen der Ahnen in dieser Nacht unterwegs seien. In Europa seit der 1990 Jahre in Mode gekommen, hat diese Nacht heute eine so große Beliebtheit gewonnen, dass in ganz Hamburg riesige Halloween-Partys gefeiert werden. Mit dabei ist in diesem Jahr zum ersten Mal auch die Familie Van der Stap aus Osnabrück, die extra nach Hamburg gekommen ist, um hier zusammen mit Freunden eine der gigantischen Halloween-Partys zu besuchen. Mit einem aufwändigen Skelett-Kostüm geht Andrea unter die dunklen Gestalten dieser Gruselnacht, Ehemann Roland und Sohn Tim (13) haben sich für das Kostüm des Sensen-Mannes entschieden. „Wir lieben Halloween und freuen uns auf die lustigen Verkleidungen“, lacht Tim, der auch noch mit Freunden von Tür zu Tür gehen will um „Süßes oder Saures“ zu verlangen. „Das schönste und gleichzeitig schlimmste Kostüm wird bei der Party dann auch prämiert“, weiß Roland van der Stap, der ursprünglich aus Holland stammt und diesen alten Brauch auch dort schon oft gefeiert hat. Die ganze Familie van der Stap hat sich noch schnell vor der großen Gruselnacht mit tollen Klamotten für die Feier ausgestattet, die bei vielen dann auch schon mal vorgezogen am Wochenende zelebriert wird. Leider in diesem Jahr unglücklich an einem Montag, wird Halloween beispielsweise auf der Cap San Diego im Hamburger Hafen schon am Sonnabend Schauplatz der Geister, Hexen und Vampiren.

Gruseln garantiert


Unter dem Hamburger Rathaus treffen sich unzählige Geschöpfe der Finsternis zu einer großen Beiß-mich Party. Am darauffolgenden Wochenende am 5. November treffen Ärzte ohne Gewissen aufeinander im größten Horror-Hospital auf dem Kiez. Wer sich Süßigkeiten an den Türen abholen möchte, der muss aber wahrscheinlich in der echten Halloween-Nacht am 31. Oktober unterwegs sein. Jasmin (17) und Renata (16) wollen allerdings an Halloween gar nicht vor die Tür gehen. „Wir haben Angst vor diesen Horror-Clowns, die jetzt unterwegs sind“. Gerade durch diese Entwicklung hat auch Halloween einen neuen Touch bekommen und neben den absoluten Halloween-Freaks, gibt es jetzt auch ein paar Leute, die sich ganz bewusst von dem Fest abgewandt haben. „Den Tod wollen wir nicht feiern“, sagt Jasmin, die nichts dagegen hat, wenn andere verkleidet durch die Straßen laufen, aber selber „nicht dabei sein möchte“. Dennoch: Zu Halloween werden tausende verkleidet durch die Straßen ziehen, das ist sicher.

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