Hamburg besetzt

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Musiker Markus Voigt (l.) und Schauspieler Oliver Hermann gestalten das Programm Foto: Michael Batz

Museum erinnert an die Franzosenzeit

Hamburg. Die  französische Besatzung Hamburgs zu Beginn des 19. Jahrhunderts zählt zu den einschneidendsten Ereignissen der Stadtgeschichte.
Am 26. und 28. November präsentiert das Hamburg-Museum anlässlich des 200. Jahrestages der Ereignisse eine einzigartige Aufführung. In einer spannenden Reise nehmen der Schauspieler Oliver Hermann und der Musiker Markus Voigt die Zuschauer mit zurück in jene Epoche, in der Hamburg jahrelang von französischen Truppen besetzt war – die „Franzosenzeit“.
Die Zuschauer werden Zeugen, wie die Stadt gegen die anrückenden alliierten Preußen und Russen zur Festung ausgebaut wird und sowohl Einwohner, als auch Besatzer im eisigen Winter 1813/14 versuchen, in Hunger, Kälte und Krieg zu überleben.
Fast neun Jahre waren Anfang des 19. Jahrhunderts Tausende von Soldaten und Offizieren unterschiedlicher Nationen in den Häusern und Wohnungen auf zum Teil engstem Raum bei den Hamburgern einquartiert. Wie es in diesen Zwangsgemeinschaften zuging, welche zum Teil kuriosen, oft aber auch belastenden Situationen unsere Vorfahren erlebten, schildern die beiden Künstler lebendig anhand von Berichten, Briefen, Tagebüchern und Liedern damaliger Zeitgenossen. (wb)

Hamburg-Museum, Holstenwall 24, Premiere: Di., 26. Nov., 20 Uhr. Aufführungen:
Do., 28. Nov., 20 Uhr. Eintritt: 12 (erm. 8) Euro, Vorverkauf an der Tages- und Abendkasse des Museums. Schulaufführungen: 29. Nov., 12 Uhr, 3. Dez.,10 Uhr, 5. Dez.,14 Uhr. Dauer: 70 Min., geeignet ab Klasse 8, Kosten: 75 Euro. Anmeldung beim Museumsdienst unter Tel.: 4281310
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