Hamburg: Sprudelwasser macht Schule

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SchwammZiel-Werfen: Mit lustigen Spielen rund um´s Wasser ging es am Tag der Bewegung weiter

Heinrich-Wolgast-Schule bekam zum neuen Gerät gleich noch 400 Euro dazu

Von Karen Grell
Hamburg. Wer an der Heinrich-Wolgast-Schule in St. Georg in diesen Tagen ins Schwitzen kommt, der kann sich an dem Trinkwasserspender in der Pausenhalle „Paula“ mit Sprudel versorgen. „Einfach eine Karaffe oder gleich den Becher unter den Hahn halten und schon sprudelt klares frisches Wasser raus“,sagt Alara, die sich als Schulsprecherin für das Projekt Trinkwasser stark gemacht hat.
Zu verdanken haben die Grundschüler den Automaten vor allem der Kinderkonferenz der Schule, die sich für das Leitungswasser eingesetzt hat. Als 100. Schule, die sich nun für das Wasser des städtischen Versorgers „Hamburg Wasser“ entschieden hat, gab es neben dem Gerät sogar noch einen Scheck über 400 Euro.

Sprudel gegen Gebühr

„Das reicht dann für fast drei Monate Leihgebühr“, erklärt Nathalie Leroy, die Geschäftsführerin des Unternehmens. Bei rund 400 Schülern an der Heinrich-Wolgast-Schule entstehen jährlich Kosten von etwa vier Euro pro Schüler. Relativ gering, meinen die Projektleiter. Trinkwasser sei umweltfreundlicher und gesünder als zuckerhaltige Limo aus Plastikflaschen.
Frisches Wasser habe zudem eine positive Auswirkung auf das Lernen der Kinder: „Wasser ist gut für die Konzentration, bestätigt Schulleiterin Petra Demmin. Und warum ausgerechnet mit Sprudel? „Das schmeckt einfach besser“, meint Eren, einer der vier Schulsprecher. Die Übergabe gab‘s am Tag der Bewegung, der mit lustigen Spielen wie dem Zielwerfen nasser Schwämme endete.
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