Hamburg: Tango aus Buenos Aires

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Tanz und Leidenschaft ist ihr Metier: Leticia Fallacara (Giselle) und Dabell Zanabria (Gaudencio) in „Tanguera“Fotos: Hanke

Musical „Tanguera“ gastiert wieder in der Staatsoper

Hamburg. Das Tango-Fieber bricht in Hamburg wieder aus, denn „Tanguera“ kommt wieder in die Stadt. Das weltweit erste Tango-Musical, das 2002 in Buenos Aires uraufgeführt wurde, und 2006 zum ersten Mal die Hamburgerinnen und Hamburger begeisterte, wird vom 13. bis 24. August in der Staatsoper zu sehen sein. Pianist und Dirigent Daniel Bairenboom hat die Schirmherrschaft übernommen.
„Tanguera“ bietet nicht nur Tangotanz auf höchstem Niveau und exzellente Musik, dargeboten von einem 30-köpfigen Tanz-Ensembles und einem hochklassigen Tango-Sextett mit den typischen Instrumenten vom Bandoneon bis Kontrabass, sondern erzählt als erste Tangoproduktion eine Geschichte, der sich Tanz und Musik unterordnen.
Es ist die Geschichte von Giselle, einer jungen mittellosen Französin, die mit der ersten Einwanderungswelle zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach Argentinien kommt, sich in den Hafenarbeiter Lorenzo verliebt, aber um zu überleben in den Betrieben des Gangsters Gaudencio als Prostituierte und Tänzerin arbeitet, dabei den Tango entdeckt und zur gefeierten Tänzerin aufsteigt.
Sie wird eine „Tanguera“. Lorenzo wird ihr zuliebe selbst Tango-Tänzer, und muss sich bald im Messerkampf mit Gaudencio auseindersetzen. Eine Story, in der die Geschichten unzähliger Tangotänzerinnen in einer verdichtet wird.
Die Musik besteht aus klassischen Tangos und eigens für „Tanguera“ komponierten Titeln. Omar Pacheco hat „Tanguera“ gemeinsam mit einer der bedeutendsten Tango-Choregrafinnen und -Tänzerinnen, Mora Godoy, inszeniert. Die musikalische Leitung hat der Bandeonist, Arrangeur und Komponist Lisandro Adrover. (ch)

Karten gibt es von 28 bis 71,50 Euro unter Tel.: 450118676, t 01805/2001, oder im Internet über veranstaltungen.abendblatt.de
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