Hamburg: Umbau-Ausstellung „Spot On“

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Das Modell zeigt die geplanten Umbaumaßnahmen am Gründungsbau der Kunsthalle. Die Modernisierung wird ermöglicht durch eine großzügige Spende des Mäzens Alexander Otto (das Wochenblatt berichtete) Foto: Hörmann

Über 200 Highlights der Kunstgeschichte begeistern in der Hamburger Kunsthalle

Hamburg. Die Hamburger Kunsthalle wird umgebaut – doch der Kunstbetrieb geht weiter. Hier könnte man zunächst skeptisch sein, aber das Konzept der Kunsthalle überzeugt. So ist die Galerie der Gegenwart, Ort des Ausstellungsgeschehens, in die Baumaßnahmen nicht mit einbezogen. Hier bleibt es für die Besucher ruhig. Ein weiterer Pluspunkt: Im Lichthof der Galerie erwartet den Besucher das Modell der neu umgebauten Kunsthalle. Liebevoll und detailreich gestaltet informiert es den Besucher über das Bauvorhaben und macht den hervorragenden Architektenentwurf anschaulich. Pluspunkt Nummer drei ist die mehr als gelungene Ausstellung „Spot on“ mit herausragenden Werken der Kunsthalle auf 2000 Quadratmetern. Zu sehen sind alte Bekannte: Der „Wanderer über dem Nebelmeer“ von Caspar David Friedrich, die „Nana“ von Manet und „Die Netzflickerinnen“ von Max Liebermann, dazu Werke von Rembrandt, Ernst Ludwig Kirchner, Max Beckmann, Anselm Feuerbach, Philipp Otto Runge und Andy Warhol. Eine Auswahl von mehr als 200 Highlights der ständigen Sammlung des Hauses – es ist wie ein Rundgang durch 600 Jahre Kunstgeschichte von der Kunst der Alten Meister über das 19. Jahrhundert und die Klassische Moderne bis hin zur Gegenwart.
In der komprimierten Schau zeigt sich die große Bandbreite der Sammlung der Hamburger Kunsthalle wie durch ein Brennglas, die Werke rücken ins Scheinwerferlicht. „Wir hoffen, dass wir mit der Auswahl ins Schwarze getroffen haben“, sagt Kunsthallen-Direktor Hubertus Gaßner, es ist eine Sammlungspräsentation wie ein „großes Bilderbuch“. (sh)

Info: Der Eintritt für die Ausstellung „Spot On“ kostet
8 Euro, ermäßigt 4 Euro, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei. Wer die Sonderausstellungen ebenfalls ansehen möchte, muss 12 Euro zahlen.

Die Ausstellung läuft bis 3. Januar 2016. Geöffnet Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr, Donnerstag bis 21 Uhr, Galerie der Gegenwart, Sockelgeschoss, Glockengießerwall.
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