Hier schrumpft ein Hamburger Umspannwerk

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Das kleinere Umspannwerk findet im rot umrandeten Bereich Platz. Der frei werdende Rest wird an Geschäftsleute vermietet Foto: Stromnetz HH

Gertrudenkirchhof: Älteste Anlage der Stadt künftig nur noch halb so groß

Hamburg. Die wenigsten Hamburger wissen, dass sich hinter der Fassade am Gertrudenkirchhof 9, über einem Möbelgeschäft, eines der ältesten Umspannwerke der Stadt befindet. Die mehr als 50 Jahre alte Anlage versorgt das Gebiet zwischen Rathausmarkt und Hauptbahnhof, Ballindamm und Burchardplatz mit Elektrizität. Jetzt will der Betreiber Stromnetz Hamburg das Umspannwerk umbauen. Kostenpunkt: 24 Millionen Euro.
Das Umspannwerk ist eines von 53 in Hamburg. Vorteil der Modernisierung: Die neue Anlage wird deutlich kleiner sein als die alte und schrumpft quasi innerhalb des Hauses auf der Hälfte des Platzes zusammen. Die Bauarbeiten beginnen im Oktober und sollen rund fünf Jahre dauern. Danach könnte die frei gewordene Fläche an Gewerbetreibende vermietet werden.
Diese „Bau in Bau Variante“ ermögliche gerade in einer so exponierten Lage, dass die Anwohner und Gewerbebetriebe so wenig wie möglich eingeschränkt würden. „Diese Größenordnung an Modernisierungsmaßnahmen im Bereich der City ist für uns eine besondere Herausforderung, der wir uns gerne stellen. Hier sind wir gezwungen, auf engstem Raum mit großen Mengen an Materialien umzugehen und gleichzeitig die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten“, so Dr. Dietrich Graf, technischer Geschäftsführer und Sprecher von Stromnetz Hamburg. Die Anwohner und Betriebe wurden gerade auf einer öffentlichen Versammlung über die Umbauten informiert. (wb)
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