„Hilfspunkt“ setzt sich für Bedürftige ein

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Freuen sich über die Spende. Mit ihr können Dieter Herz (l.) und Gisela Thun vom Verein Hilfspunkt Lebensmittel für Menschen in Not kaufen. Torben Falkenhagen, Marketingleiter Reformhaus Engelhardt, übergab symbolisch den Scheck Foto: nik
Hamburg: Högerdamm 23 |

Hamburger Verein ist in Jenfeld und Rahlstedt aktiv. Reformhaus Engelhardt spendet

Von Nicole Kuchenbecker
Wandsbek
Sie bieten Hilfe für Menschen, die gesellschaftlich schwächer gestellt sind. Sie reichen ihnen die Hand und verwöhnen sie ein wenig. Mit dem Notwendigsten, mit Kleidung und Essen. Der Verein Hilfspunkt wurde 1993 gegründet und nannte sich bis 2002 Armenhilfe. Rund 125 Ehrenamtliche engagieren sich dabei in der Erwachsenen- und Jugendarbeit in insgesamt zehn Treffpunkten, verteilt über das gesamte Stadtgebiet. Dieter Herz ist einer von ihnen. Der Rahlstedter leitet den Treffpunkt Högerdamm. Hier begegnen sich ganz unterschiedliche Menschen, weiß der Rahlstedter. Menschen, die abgerutscht sind, die ihr Zuhause verloren haben. Es kommen aber auch Menschen, deren Leben durch einen Schicksalsschlag durcheinandergewürfelt wurde. Menschen, die ihre Familie, ihren Halt verloren haben. Menschen eben – aus allen Bereichen.

Auf Spenden angewiesen

„Wir haben kleine, aber feine Räume“, preist Herz seine Einrichtung Högerdamm an. Hier gibt es beispielsweise Freitag zwischen 18 und 20 Uhr Abendbrot, jeden dritten und vierten Freitag im Monat sogar einen Filmabend. Imbiss inklusive. Sonnabends gibt es von 16 bis 18 Uhr eine warme Mahlzeit; alle zwei Wochen auch am Sonntag. Und nicht zu vergessen das Frühstück am Sonntagmorgen von 9 bis 11 Uhr. So etwas Ähnliches gibt es auch im Jenfeld-Haus. Zumindest das Frühstück. Immer sonnabends unter der Verantwortung von Isgard Petzhold und ihrem Team. Dazu gehören auch Regina Gil und Maria-Magdalena Dybawsko, die auf gut 70 Brötchen an einem Morgen kommen, die sie für die Gäste vorbereiten. Denn Ziel ist es auch, die Menschen, die Hilfe benötigen, zu verwöhnen. Daher bekommen sie das Essen gereicht, zubereitet, an den Tisch. So versteht sich Hilfspunkt.

„Wir sind auf Spenden angewiesen“, sagt Gisela Thun, die zweite Vereinsvorsitzende. Immerhin werden pro Jahr etwa 20 000 Essen an Bedürftige ausgegeben. Und 1000 Euro sind eine Menge Geld, um davon Lebensmittel zu kaufen. Jetzt wurde der Verein mit einer Spende aus dem Reformhaus Engelhardt mit dieser Summe bedacht. Das Geld ist Teil einer Aktion, die im Frühjahr in den Reformhäusern lief. Dabei konnten Kunden gefüllte Spenden-Taschen erwerben, deren Einnahmen von rund 30. 000 Euro in diesem Jahr an 18 Organisationen und Vereine in Hamburg weitergegeben werden. Die Spende wird überwiegend für Lebensmittel für den Dulsberger Treffpunkt, jeweils sonnabends von 9.30 bis 10.30 Uhr in der Kirchengemeinde am Straßburger Platz, eingesetzt werden.

Weitere Infos: Verein Hilfspunkt
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