Jobsuche: JobPoint bietet unbürokratische Hilfe

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Frank Pichlmeier vom team.arbeit.hamburg (v.l.), Andreas Handt, Teamleiter beim JobPoint und Berater Lars Bolig freuen sich über eine große Resonanz Foto: Grell
 
In entspannter Atmosphäre werden die Beratungsgespräche geführt Foto: Grell
Hamburg: Norderstraße 103 |

Beratungsgespräche in entspannter Atmosphäre. Das Hamburger Pilotprojekt kommt gut an

Von Karen Grell
Hamburg-City
Wer einen Arbeitsplatz haben möchte und nicht weiterkommt, der kann jetzt neben der eigenen Recherche im Internet und den Angeboten der Jobcenter, auch noch beim JobPoint in der Norderstraße Hilfe bekommen. Seit einem Jahr läuft das Pilotprojekt der unbürokratischen Arbeitsvermittlung und hat bereits so positiven Zuspruch bekommen, dass die Öffnungszeiten ab dem 1. März sogar erweitert worden sind. „Wir haben ab sofort dreimal in der Woche bis 14 Uhr geöffnet und zusätzliche einen langen Donnerstag bis 16 Uhr eingerichtet“, erklärt Frank Pichlmeier vom „team.arbeit.hamburg“.

Wenig Bürokratie


Das Geheimrezept beim JobPoint, der auf direkte Ansprache, ohne Termin und ohne viel Bürokratie setzt, scheinen das angenehme Ambiente und der vertrauensvolle Umgang zu sein. Gerade in dem gemütlichen Raum angekommen, kann sich der Besucher von einem der Berater bei dem Erstellen der Bewerbungsunterlagen helfen lassen, in einer kleinen blauen Lounge-Ecken ins Gespräch kommen oder an der Pinnwand nach Job-Angeboten suchen. „Es ist diese Atmosphäre“, erklärt eine Arbeitssuchende, die schon lange auf der Suche nach einer passenden Arbeitsstelle ist und hier beim JobPoint wieder neuen Mut fassen konnte.

Speed-Dating mit Arbeitgebern


Mindestens zwei Mal in der Woche finden hier zusätzlich zu dem Angebot während der Öffnungszeiten, Veranstaltungen zusammen mit Arbeitgebern statt. „Dann gibt es auch mal ein Speed-Dating für verschiedenen Berufszweige“, erklärt Lars Bolig, der als Berater für die Fragen der Besucher bereitsteht. Die Firmen stellen sich bei diesen Job-Events mit einer kleinen Präsentation vor und im Anschluss gibt es für die Anwärter die Möglichkeit sich direkt vorzustellen. „Dann steht der erste Eindruck vor der Bewerbungsmappe“, so Bolig, der von diesem neuen Konzept, genau wie seine Kollegen, absolut überzeugt ist. Mehr als 20 Prozent Zuwachs habe es in den vergangenen Monaten bei den Besucherzahlen gegeben. Mit Stefan Schramm ist Lars Bolig den ganzen Tag über beim JobPoint im Einsatz, berät und vermittelt. Wichtig ist, dass das Angebot auf freiwilliger Basis abläuft, der Arbeitssuchende sei nicht unter Druck, müsse hier keine Erfolge nachweisen und habe dennoch die Sicherheit, einer professionellen Unterstützung. „Wir arbeiten mit den Arbeitgebern, Weiterbildern und anderen Institutionen Hand in Hand, sehen uns als einen Dienstleister zwischen dem Arbeitsmarkt und den Arbeitssuchenden“.

Weitere Anlaufstellen geplant


JobPoint orientiert sich dabei auf die Unterstützung bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen, die individuelle Hilfe und Beratung bei der Stellensuche und die Veranstaltung von Meetings, außerhalb der Öffnungszeiten, bei denen Arbeitssuchende im direkten Kontakt mit den Firmen an einen Job kommen können. „Wir hatten schon eine Firma hier vor Ort, die hat bei einem einzigen Termin zehn Angestellte gefunden“, sagt Lars Bolig. Der JobPoint ist somit ein Konzept, das so gut angenommen wird, dass jetzt noch weitere Adressen in Hamburg geplant sind.

JobPoint, Norderstraße 103, Öffnungszeiten: Montag, Dienstag und Freitag von 8 bis 14 Uhr, Donnerstag 8 bis 16 Uhr, ohne Anmeldung, Kontakt: Telefon 040/248 514 44
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