Klatschmohn ist „Blume des Jahres“

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Die ersten Spendenbrote wurden der Öffentlichkeit präsentiert. Mit dabei unter anderem Umweltsenator Jens Kerstan (unten 2.v.l.), Weihbischof Hans-Jochen Jaschke (unten, Mitte) und Axel Jahn, Geschäftsführer der Loki Schmidt Stiftung Foto: Loki Schmidt Stiftung

Hamburger Loki Schmidt Stiftung stellt die rot leuchtende Blume in den Mittelpunkt ihrer Kampagne zum Schutze heimischer Wildpflanzen

Hamburg-City Wer erinnert sich nicht an das strahlende Rot der Mohnblumen, die sich an Feldrändern im Wind wiegen? Ein Bild, das noch vor ein paar Jahrzehnten jeden Sommer prägte, ist heute selten geworden und der wunderschöne Klatschmohn kaum noch irgendwo zu entdecken. Und es ist nicht die einzige Pflanze, die deutlich verschwindet. Um auf diese traurige Lage aufmerksam zu machen, ernennt die Loki Schmidt Stiftung mit Sitz in St. Georg seit 38 Jahren die Blume des Jahres. Pflanzen, die nicht mehr häufig vorkommen, sollen dadurch mehr Aufmerksamkeit bekommen. Auch in Hamburg, die als eine der grünsten Städte Deutschlands gilt, sind viele Wildpflanzen selten geworden. Mit der „Blume des Jahres“ stellt die Loki Schmidt Stiftung jetzt den Klatschmohn in den Mittelpunkt ihrer Kampagne zum Schutze heimischer Wildpflanzen.

Bäckerei-Ketten spenden für Schutz

Die Hamburger Bäcker Springer und Effenberger haben zusammen mit der Stiftung deshalb eine ganz besondere Spendenaktion gestartet und wollen mit Mohnbroten auf die raren Blumen aufmerksam machen. Mit 50 Cent pro verkauftem Dinkel-Mohn-Zauber kann die Loki Schmidt Stiftung sich weiter für den Klatschmohn engagieren, damit auch in den kommenden Jahren diese Blüten erhalten bleiben. Wer sich ebenfalls für die Mohnblume stark machen möchte, kann im Büro der Stiftung auch gegen eine kleine Spende Tüten mit der Saat bestellen. (kg)

Weitere Infos: Loki Schmidt Stiftung, Steintorweg 8, Telefon 24 34 43
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Elke Noack aus Rahlstedt | 17.02.2017 | 20:20  
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