Kunst mit Kreide

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Künstlerin Meret Steen will mit ihrem Aufruf „Frei sein“ einen Denkanstoß geben und Passanten ins Gespräch bringen Foto: Grell

Meret Steens Pflasterparolen

St. Georg Meret Steen ist im Stadtteil als Einzelkämpferin bekannt. Sie wartet nicht darauf, dass andere aktiv werden, sondern teilt mit, was ihr durch den Kopf geht, und das mit unterschiedlichsten Aktionen. In diesen Tagen ist sie mit bunten Kreiden unterwegs und schreibt „FREI SEIN“ auf die Gehwege. Warum sie das macht? „Ich möchte einfach kleine Denkanstöße geben“, so Meret Steen, die sich auch inhaltlich intensiv mit vielen Themen beschäftigt, die in St. Georg ihrer Meinung nach „quer laufen“. Die Reaktionen auf ihre Aktion, für die sie sich mehrere Tage vorgenommen hat, sind ganz unterschiedlich. „Einerseits stoße ich auf große Ablehnung, dann wieder entstehen wahnsinnig interessante Gespräche mit Passanten“. An einigen Straßenecken hat sie sogar schon Kommentare gefunden, die ebenfalls mit Kreide unter ihren Spruch geschrieben wurden. „Frei sein – high sein“ war da der wenig kreative Einfall eines Unbekannten. Oder auch: „Frei sein – oder gleich in Rente gehen.“ Ziel erreicht – übersehen wurde Steens Aktion schon mal nicht. (kg)
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Rainer Stelling aus St. Georg | 29.04.2015 | 18:00  
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