Leichter gesehen werden

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Maksimilian, Gianluca, Mary Ann, Francesca, Charleen-Lea, Katharina Jahn und Schulleiterin Bettina Kuhn finden die Aktion der „Gelben Engel“ einfach spitzeFoto: Grell

ADAC verteilte Warnwesten. Kinder der Domschule St. Marien finden‘s gut

St. Georg. Morgens ist es grau und dunkel in den herbstlichen Straßen St. Georgs, und wenn die Kinder am Morgen zur Schule gehen, sollten sie möglichst hell gekleidet sein, um von Autofahrern gesehen zu werden. Der ADAC spendet für diesen Zweck in jedem Jahr für die Grundschüler aller Schulen Sicherheitswesten, um Unfälle zu verhindern.
Die Domschule St. Marien war eine der Schulen, die pünktlich zum Beginn der dunklen Jahreszeit wieder alle ersten und zweiten Klassen mit Westen ausstatten konnte. Alle weiteren Schüler haben bereits eine der gelben Sicherheitswesten mit Reflektoren erhalten.
Hat mal ein Kind den Schutz der „gelben Engel“ verloren, hat Bettina Kuhn, die Leiterin der Schule, eine Ersatzweste im Schrank. Doch nicht die Westen allein bieten den Kids jetzt besonderen Schutz, auch im Unterricht wird viel über Gefahren im Straßenverkehr gesprochen und die Kinder so auf alle möglichen Situationen vorbereitet. „Wir haben Radfahrunterricht, und manches Mal kommt auch ein Polizist, der mit uns unterwegs ist im Stadtteil“, erzählt Katharina.
Eine besondere Gefahr für die Kinder in St. Georg sind die vielen zugeparkten Straßenränder, die keine freie Sicht bieten. Autofahrer sind deshalb gerade jetzt aufgerufen, besonders vorsichtig zu fahren und auf die Schüler mit den gelben Sicherheitswesten zu achten. „Wichtig ist aber auch“, so Bettina Kuhn von der Domschule, „dass die Eltern die Kinder daran erinnern, die Westen immer zu tragen.“ Ein Appell, der hoffentlich auch bei den Jüngsten zur Einsicht führt, dass die Weste schützen kann. (kg)
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