Mit „blauen Süstern“

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Herma Koehn spielt eine „blaue Süster“, eine Schwester des Beginenkonvents, der 1255 gegenüber der St. Jakobi Kirche gegründet wurde. Foto: Hörmann

Historische Rundgänge werden gespielt

City. Nicht nur für Touristen interessant ist der szenische Rundgang der Landeszentrale für politische Bildung zu den drei Hauptkirchen St. Jakobi, St. Petri und St. Katharinen und zum Mahnmal St. Nikolai. Die Besucher können sich für zwei Stunden auf eine Zeitreise begeben und sich ganz anschaulich über die Themen Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und Gewalt informieren. Schauspieler schlüpfen in die Rollen von historischen Ratsherren, Pastoren und Handwerkerehefrauen, die zum Beispiel um 1603 über die Rechte der Frauen debattieren oder informieren als Begine über das Leben der „blauen Süstern“ im 14. Jahrhundert. Die Schauspieler sind Beate Kiupel, Herma Koehn, Thomas Karallus und Dieter Schmitt, die Moderation der Rundgänge übernimmt die stellvertretende Leiterin der Landeszentrale für politische Bildung, Rita Bake. Ein zweiter szenischer Rundgang am Jungfernstieg mit dem Titel: „Jungfernstieg historisch: Von Menschen, gesellschaftlichen Konventionen und politischen Ereignissen“ beginnt chronologisch im 18. Jahrhundert und endet mit dem Zweiten Weltkrieg. Hier geht es um gesellschaftliche Konventionen und Denkweisen, die in bestimmten Häusern am Jungferstieg gepflegt wurden. (sh)
Rundgang „Hauptkirchen“, Sonnabend, 22. und Sonntag, 23. Juni, jeweils 14 Uhr, Treffpunkt: Vor dem Eingang des Kirchencafés St. Jacobi, Jacobikirchhof 22/Steinstraße, Rundgang „Jungfernstieg“, Montag, 29. Juli, Treffpunkt: Reesendammbrücke auf der Seite der Alsterarkaden,
Dauer: 2 Stunden,
Eintritt jeweils 10 Euro
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