Mit „Johannes“ und „Hugo“ in den Hamburger Frühling

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Tauffahrt der „Hugo Lentz“ vor der Elbphilhamonie Foto: wn
Hamburg-st.Pauli: Landungsbrücken |

Schiffstaufe im Doppelpack: Hafenunternehmen erneuert Eisbrecher-Flotte

Von Brigitte Wollmann
Hamburg
Passend zum Frühlingsbeginn hat Hamburg am vergangenen Mittwoch zwei neue Eisbrecher in Dienst gestellt. „Klar fällt es schwer, sich jetzt Eisschollen auf der Elbe vorzustellen“, so Jens Meier, Chef der Hamburg Port Authority (HPA), der städtische Hafenbetreiber. „Aber dafür können wir jetzt bei extremem Eisgang für die Deichsicherheit durch Vermeidung von Eisblockaden sorgen und die Erreichbarkeit des Hafens sichern.“ Getauft wurden die neuen Schiffe von der langjährigen HPA-Mitarbeiterin Martina Stülten und Hafenkante-Schauspielerin Sanna Englund, die bei „Allzeit gute Fahrt“ die Sektflaschen am Bug zerschellen ließen.

Transporte- und Schlepparbeiten


Die beiden gut zehn Millionen teuren Neubauten „Johannes Dalmann“ und „Hugo Lentz“ werden in der eisfreien Zeit für allgemeine Transporte sowie für Verhol- und Schlepparbeiten eingesetzt. Die größere „Johannes Dalmann“ ist 30 Meter lang, die kleinere „Hugo Lentz“ sieben Meter kürzer und beide sind mit modernsten Technologien und Abgasanlagen ausgestattet. Der Größere bringt rund 1.850 PS ins Wasser, der Kleinere 1.500 PS, genug, um eine geschlossene Eisdecke von 45 Zentimeter zu brechen, also kein Elbe-Eisvergnügen. Die gleichnamigen ausgemusterten alten Eisbrecher von 1949 und 1965 stehen übrigens zum Verkauf.
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