Modellschiff trotzte der Flut

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Die Miniatur-Wunderland-Gründer Gerrit (l.) und Frederik Braun hatten sich einen Spaß gemacht: Das AIDA-Kreuzfahrt-Modell aus dem Wunderland wurde nach unten geschleppt und vor dem Haus auf dem überfluteten Parkplatz fahren gelassen Fotos: Brinckmann

Mit Sturmtief „Xaver“ kam das Wasser. Aber kaum Schäden in der HafenCity

HafenCity. Ringsum war Land unter, wie schon oftmals bei Sturmfluten zuvor. Diesmal ließ Orkan „Xaver“ die Pegel steigen, auch vor dem Miniatur-Wunderland am Kehrwieder. Frederik und Gerrit Braun, die Gründer der Touristen-Attraktion, machten das Beste aus ihrem zwangsweise arbeitsfreien Tag: Sie schleppten ein mehr als einen Meter langes Modell eines „Aida“-Kreuzfahrtschiffs aus der Ausstellung nach unten und ließen es auf dem überfluteten Vorplatz schwimmen...
Ab Donnerstag Nachmittag glich die HafenCity einer Geisterstadt. Schulen gaben schulfrei, Unternehmen schickten ihre Mitarbeiter nach Hause. Zwar wurden die Marco-Polo-Terrassen und der Sandtorkai überspült, doch die Flutschutztore waren rechtzeitig geschlossen worden. So kamen Geschäfte oder Tiefgaragen nicht zu Schaden. Die U4 fuhr während der Flut ohne Unterbrechung. Die Weihnachtsmärkte und der Dom blieben präventiv geschlossen.
Drei Sturmfluten sorgten dafür, dass am Nikolaustag die zweithöchste Flut seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1825 auflief. Der Pegel stieg gegen 6.15 Uhr auf 3,98 Meter über dem mittleren Hochwasser. (wb)
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