Mütter willkommen

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Annika Noftz und Marina Häfelinger sitzen auch mal mit den Müttern zusammen im Café und bieten zudem die Möglichkeit der Beratung an. Fotos: kg

Das Mütterzentrum in Hohenfelde stellt sich vor

Von Karen Grell
Hohenfelde. Der Stadtteil Hohenfelde hat in der Ifflandstraße ein Mütterzentrum das etwas versteckt im Hinterhof gelegen ist.
Helle Räume, ein toller Innenhof und ein nettes Café lassen jedoch schnell den Weg dorthin, neben einer Autowerkstatt entlang, vergessen. Annika Noftz und Marina Häfelinger begrüßen an diesem Morgen die Besucher und wer Lust hat, der kann sich gleich zum Frühstück ins Café setzen und mit anderen Eltern ins Gespräch kommen. Oft sind es Mütter mit ihren kleinen Kindern, die morgens vorbeikommen, doch auch Väter und Großeltern sind jederzeit willkommen. Die Kurse, die am Mütterzentrum angeboten werden, reichen von Lese- und Sprachfördernden Gruppen für Kleinkinder, über den Alsterwalk bis hin zu dem Musikgarten, der jetzt ab September beginnen wird. Wer an keinem Programm teilnehmen möchte, der kann aber auch nur zum Ausspannen vorbeikommen oder sich mit anderen Müttern treffen und über aktuelle Themen sprechen. Gerade der Erfahrungsaustausch untereinander macht Mütter stark. Das scheinbar große Problem beim eigenen Kind kann da ganz banal wirken, nachdem man erfahren hat, dass auch die anderen Babies alle noch nicht durchschlafen und auch erst ein paar Worte sprechen, obwohl man selber schon viel mehr erwartet hatte. Da im oberen Stockwerk des Mütterzentrums die Kita untergebracht ist, kommen oft auch die Mütter, die ihre großen Kinder in der Tagesstätte angemeldet haben, anschließend ins Café. Wer selber Termine hat und niemanden zum Aufpassen, der kann für zwei Euro in der Stunde seine Jüngsten im Mütterzentrum betreuen lassen. Mitglieder des Zentrums, bekommen alle Angebote sogar noch ein wenig günstiger. Eltern, die Probleme mit der Erziehung haben oder andere Fragen, die können sich direkt vor Ort von den Mitarbeitern beraten lassen. Was nicht im kurzen Gespräch geklärt werden kann, wird nach Terminabsprache in einer Extrasitzung ausführlich erläutert. Viele der Besucher im Mütterzentrum sind Familien, die für Kontakte dankbar sind, weil sie aus anderen Städten oder Bezirken Hamburgs stammen. „Unser Motto ist Hilfe zur Selbsthilfe“, so Annika Noftz, die Familien und Einzelpersonen auch psychologische Beratung anbietet. Die meisten der Mitarbeiter sind ehrenamtlich am Treff in Hohenfelde tätig und ohne diese Unterstützung könnten viele Einrichtungen der Stadt, wie das Mütterzentrum in Hohenfelde auch, gar nicht existieren. Wer Lust hat, der kann einfach einmal im Mütterzentrum vorbeikommen, sich über das Angebot informieren, einen Latte Macchiato trinken und mit Sicherheit gleich schon irgendjemanden kennenlernen. (kg)
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