Neue Töne in Bücherei

Anzeige
Heinrike Buerke leitet die Musikabteilung. Bei ihr kann man jetzt auch Gitarre spielen

Zehn Jahre Zentralbibliothek am Hühnerposten

City. Die Zentralbibliothek der öffentlichen Bücherhallen (HÖB) feierte Geburtstag - und ihre Leser bekommen ein Geschenk. Zum Tag der offenen Tür am vergangenen Sonnabend wurden auch etliche Neuerungen vorgestellt. Hintergrund des Aktionstages war das zehnjährige Bestehen der Bücherei im früheren Hauptpostamt am Hühnerposten. Allein 2013 kamen mehr als eine Million Besucher in die Zentralbibliothek.

Neue Wege

Was zunächst als Übergangslösung gedacht war, hat sich mittlerweile zu einem unverzichtbaren kulturellen Zentrum im Stadtteil entwickelt. Petra Meier-Ehlers, die Leiterin der Zentralbibliothek: „Wir gehen immer wieder neue Wege und passen uns der Nachfrage nach unterschiedlichen Medien an.“
So kann Heinrike Buerke, Leiterin der Musikabteilung, ab sofort auch Musikinstrumente zur Verfügung stellen. Mit einem E-Piano und vier Gitarren können die Besucher Noten ausprobieren oder auch gleich selbst etwas komponieren. Da die Besucher mit Kopfhörern ausgestattet werden, wird die Umgebung nicht gestört. Ab Februar wird der Veranstaltungsraum verglast. Dadurch können künftig auch Events während des laufenden Betriebes dort stattfinden. An den 32 Standorten der HÖB wird schrittweise die vollautomatisierte Rückbuchung umgesetzt werden. Dadurch werde auch Personal eingespart, räumte Meier-Ehlers ein. Allerdings nur insofern, als frei werdende Stellen nicht neu besetzt würden. Die Zentralbibliothek ist der Kern des Hamburger Bücherhallensystems, hier wird auf über 7500 Quadratmetern alles organisiert, was die insgesamt 32 Bücherhallen in den Stadtteilen betrifft. Das Haus am Hühnerposten ist die Servicezentrale für alle Bücherhallen in der Stadt. Hier wird geplant und der Bestand verwaltet. Vom Hühnerposten aus werden sowohl die Kitas als auch die Gefängnisse mit Bücherkisten beliefert.
Ständig ausgebaut wird in der Zentralbibliothek neben dem digitalen Angebot auch die Aufenthaltsqualität für das Publikum. Arbeitsplätze auf allen Etagen, Internet-PC sowie WLan bieten Einzelpersonen und Gruppen gute Arbeitsmöglichkeiten. Das Café Libresso im Eingangsbereich ist immer mehr auch ein Treffpunkt für das direkte Umfeld geworden, heißt es bei den Mitarbeitern zufrieden. „Ich wünsche mir für unseren Standort, dass wir noch mehr Bedeutung für den Stadtteil bekommen und als ein kulturelles Zentrum wahrgenommen werden“, so Petra Meier-Ehlers. (kg)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige