Projekt Alster-Gate

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So soll der moderne 13-geschossige Büroturm unweit der Alster aussehen Foto: wb

65 Millionen Euro für futuristischen Neubau an der Sechslingspforte

Hohenfelde Die Abrissbagger haben in den vergangenen Monaten ganze Arbeit geleistet. Von der ehemaligen Gewerbefachschule an der Sechslingspforte ist nichts mehr zu sehen. Das 11.000 Quadratmeter große Dreiecks-Grundstück zwischen Lübecker Straße, Wallstraße und Steinhauerdamm ist nun für die vorgesehene Bebauung (fast) „besenrein“.
Hier, an einem exponierten Standort am Rande des Stadtteils Hohenfelde, soll in den nächsten gut zwei Jahren das Alster-Gate entstehen und damit auch ein neues, attraktives Entree für St. Georg. Das imposante Projekt unweit der Alster umfaßt zwei Komplexe, die von der Immobilien- Entwicklungs- und Management-Gesellschaft Maas & Raffay realisiert werden. Zum einen entsteht hier ein neues Porsche-Zentrum, das die bestehende Niederlassung an der Eiffestraße ersetzen wird. Mit einer Nutzfläche von über 12.000 Quadratmetern wird es das größte innerstädtische Porsche-Zentrum der Welt! Zum anderen ist ein futuristisch anmutender, 13-geschossiger Büroturm geplant, der rund 19.000 Quadratmeter Mietfläche und etwa 450 neue Arbeitsplätze bieten wird. Gleich zwei Architekten-Entwürfe erhielten hierfür den 1. Preis, das Rennen machte schließlich das Hamburger Büro „von Gerkan, Marg und Partner“. Nach Angaben von Hans-Werner Maas, Mitinhaber von Maas & Partner, beläuft sich die Gesamtinvestition für das Projekt „Alster-Gate“ auf rund 65 Millionen Euro. Das Bürogebäude wird zum Steinhauerdamm hin einen Vorplatz sowie einen großzügigen Eingangsbereich haben. Auch in Richtung Osten, zur Alster hin, wird ein Vorplatz angelegt. Eine Halle wird beide Plätze verbinden. Das erhöhte Erdgeschoß und das erste Obergeschoß des Neubaus erhalten im westlichen Gebäudeflügel eine vollverglaste Fassade und bilden hierdurch eine Sockelzone. Darüber werden weitere zehn Geschosse und ein Staffelgeschoss gebaut. Bis zur öffentlichen Auslegung des Bebauungsplanes „Hohenfelde 10“ dürfte allerdings noch Zeit vergehen. (ks)
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Michael Kahnt aus Barmbek | 06.08.2015 | 12:51  
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